Die Weltraumbestattung gilt als sehr seltene und teure Bestattung. Auch bei dieser Bestattungsform wird der Verstorbene zunächst in einem Krematorium eingeäschert. Ein kleiner Teil der Asche, etwa sieben Gramm, wird dann in eine Mikrokapsel gefüllt und gemeinsam mit anderen Kapseln an Bord einer Trägerrakete in eine niedrige Erdumlaufbahn geschossen. Nach einigen Erdumrundungen tritt die Kapsel wieder in die Atmosphäre ein und verglüht dort vollständig.
Der Rest der Asche
Da bei einer Weltraumbestattung nur ein kleiner Teil der Asche des Verstorbenen in die Erdumlaufbahn geschossen werden kann, muss der Rest der Asche separat beigesetzt werden. Hierfür gibt es wie bei gewöhnlichen Feuerbestattungen verschiedene Möglichkeiten. So kann die Asche zum Beispiel in einer Urne auf dem Friedhof, im Wurzelbereich eines Baums oder auf hoher See beigesetzt werden. Bei jeder dieser Bestattungsarten können die Angehörigen zusätzlich eine Trauerfeier ausrichten.
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Kosten für eine Weltraumbestattung
In Deutschland wird die Weltraumbestattung derzeit nur von wenigen Bestattungsunternehmen angeboten, auch weil die Raketenstarts meist in den USA oder Russland stattfinden und der organisatorische Aufwand sehr groß ist. Daher sind vor allem die Kosten für das Bestattungsunternehmen bei einer Weltraumbestattung vergleichsweise hoch. Es empfiehlt sich, bereits zu Lebzeiten einen Vorsorgevertrag abzuschließen, bei dem der Betrag für eine Weltraumbestattung auf einem Treuhandkonto angespart werden kann.
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