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Baumbestattung

Baumbestattungen

Die Baumbestattung ist eine relativ neue Bestattungsform, die meist außerhalb traditioneller Friedhöfe durchgeführt wird. Eine Baumbestattung, auch Naturbestattung genannt, setzt eine Einäscherung des Verstorbenen voraus. Die Asche wird am Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Dazu wird eine spezielle Urne verwendet, die von der Natur rasch abgebaut wird. Der Baum kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden. Auch ist es möglich, Bäume als Familiengrabstätten zu nutzen. Je nach Anbieter können bis zu 12 Personen an einem Baum beigesetzt werden.

Genehmigung für eine Baumbestattung

Aufgrund gesetzlicher Regelungen müssen Wälder für Baumbestattungen genehmigt werden. In Deutschland gibt es bereits mehrere Dutzend dieser Wälder, zum Beispiel unter den Markennamen RuheForst® oder FriedWald®. Aber auch auf einigen Friedhöfen, so genannten Waldfriedhöfen, sind Baumbestattungen möglich. Den Wunsch nach einer späteren Baumbestattung sollte man noch zu Lebzeiten in einer Bestattungsverfügung deutlich machen. Die Verfügung kann man selbst verfassen. Sie sollte jedoch von einem Notar beglaubigt werden, damit diese gültig ist.

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Alternativen zu einer Baumbestattung

Alternativ zur Baumbestattung gibt es insbesondere in der Schweiz auch die Möglichkeit die Asche an speziellen Orten wie beispielsweise Almwiesen, Gebirgsbächen, Felsen, oder Waldflächen zu verstreuen. Diese Formen der Bestattung werden entsprechend auch als Almwiesenbestattung, Felsbestattung oder Naturbestattung genannt. In Deutschland sind diese Bestattungsarten jedoch nicht möglich.

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