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Benachrichtigungsliste

  • Benachrichtigungsliste

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    15.10.2012
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Ein Todesfall tritt oft überraschend ein. Angehörige sind aufgrund der Trauer über den plötzlichen Verlust meist mit der Situation überfordert. Allerdings müssen diverse Formalitäten erledigt und der geeignete Bestatter gefunden werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Verwandten und Freunde des Verstorbenen über dessen Tod in Kenntnis zu setzen. Gerade wenn durch einen überraschenden Todesfall keine Zeit blieb, die entsprechenden Kontakte zu Lebzeiten zu erfragen, stehen Hinterbliebene vor einer schwierigen Aufgabe.

Inhalt einer Benachrichtigungsliste für den Todesfall

Eine Benachrichtigungsliste für den Todesfall enthält eine Zusammenstellung aller wichtigen Daten von Verwandten, Freuden und Bekannten einer Person. Zu den vermerkten Daten gehören der Name, die Adresse, eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse. Weiterhin kann die Angabe des Bekanntschafts- oder Verwandtschaftsverhältnisses sinnvoll sein, damit Hinterbliebene die Personen zuordnen können. Im Rahmen einer Liste kann zudem für jede Person vermerkt werden, in welcher Form diese informiert werden soll. Wünscht der Verfasser, dass bestimmte Personen persönlich benachrichtigt werden statt beispielsweise durch einen Brief, so kann dies notiert werden. Auch ein Hinweis, welche der Personen lediglich eine Mitteilung bekommen und welche zu einer Trauerfeier eingeladen werden sollen ist hilfreich.

Benachrichtigungsliste hinterlegen

Wird von einer Person zu Lebzeiten eine Benachrichtigungsliste verfasst, so kann diese eine große Hilfe für die Angehörigen darstellen, die im Todesfall genau nachvollziehen können, welche Menschen für den Verstorbenen wichtig waren und informiert werden müssen. Gerade bei einem unerwarteten Todesfall können schnell Personen vergessen werden, da unter Zeitdruck und der Trauer die Organisation schwerfällt. Wird eine Benachrichtigungsliste für den Todesfall hinterlegt, so ist es empfehlenswert, diese zusammen mit anderen wichtigen Dokumenten aufzubewahren. Zu diesen Dokumenten können eine Patientenverfügung, ein Testament oder eine Bestattungsverfügung zählen. Am sichersten ist das Hinterlegen, wenn die Benachrichtigungsliste für den Todesfall weiteren Personen zur Verwahrung übergeben wird.

Benachrichtigungsliste nach dem Todesfall erstellen

Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten keine Benachrichtigungsliste für den Todesfall erstellt und hinterlegt hat, können die Angehörigen eine solche Liste selbst erstellen. Die Liste hilft dabei, alle Informationen übersichtlich darzustellen und den Überblick über die wichtigen Freunde, Bekannten und Angehörigen zu behalten. Eine Kontaktliste für den Todesfall kann selbst erstellt werden, aber es können auch kostenlose Vordrucke verwendet werden. Ein kostenloses Muster können Sie hier herunterladen.

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Autor: Annika Wenzel


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