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Die schönsten Friedhöfe

Die schönsten Friedhöfe

Der Bestattungen.de-Award 2016 - Die Top 5 der schönsten Friedhöfe

Im Folgenden lernen Sie die von unserer Jury ausgewählte schönsten Friedhöfe in Deutschland kennen.

Platz 1: Johannisfriedhof in Bielefeld

  • Herbstimpression - Johannisfriedhof Bielefeld
    Herbstimpression
  • Grabmal unter Denkmalschutz - Johannisfriedhof Bielefeld
    Grabmal unter Denkmalschutz
  • Eingangsbereich - Johannisfriedhof Bielefeld
    Eingangsbereich

Bildquelle: © Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld

Der 1874 gegründete und seit 1986 denkmalgeschützte Parkfriedhof im Johannistal ist einer der schönsten und bedeutendsten Friedhöfe im Bielefelder Stadtgebiet. Zwischen prachtvoll blühenden Staudenbeeten und mächtigen Bäumen finden die Besucher denkmalgeschützte Grabstätten und imposante Grabmäler sowohl von renommierten und längst verstorbenen Künstlern wie Hans Wimmer und Hans Perathoner als auch von modernen Künstlern wie Nina Koch und Bruno Buschmann. Ein 1,7 Hektar großes Arboretum mit über 70 verschiedenen Scheinzypressen- und Lebensbaumarten stellt ein imposantes Relikt der früheren Bestattungskultur dar: Die über 100 Jahre alten Bäume wurden einst aus Geldmangel als Ersatz für einen Grabstein gepflanzt. Auf dem Johannisfriedhof gibt es die Möglichkeit, Grabmalpatenschaften einzugehen. Die Paten können historische Grabsteine oder Grabstätten für sich nutzen, wenn sie im Gegenzug die Pflege der Grabfläche übernehmen.

Platz 2: Evangelischer Friedhof am Untertor in Bad Homburg v. d. Höhe

  • Das Heilige Grab zu Bad Homburg - Evangelischer Friedhof am Untertor in Bad Homburg
    Das Heilige Grab zu Bad Homburg
  • Neue Trauerhalle - Evangelischer Friedhof am Untertor in Bad Homburg
    Neue Trauerhalle
  • Engel-Grabmal der Familie Weigand - Evangelischer Friedhof am Untertor in Bad Homburg
    Engel-Grabmal der Familie Weigand

Bildquelle: © Friedhofsverwaltung Eckhardt

Der knapp 370 Jahre alte Evangelische Friedhof am Untertor ist der älteste Friedhof von Bad Homburg: ein historisch wertvolles Kleinod mit üppigem alten Baumbestand. QR-Codes auf historisch wertvollen Grabmalen geben Einsicht in die besondere Geschichte. Das imposante Engel-Grabmal der Familie Weigand wurde zur Erhaltung in eine Urnengemeinschaftsanlage umgewandelt. Unweit des Heiligen Grabes, eine Nachbildung der Begräbnisstätte Jesu in Jerusalem, wurden neue Möglichkeiten für Erd- und Urnenwiesengrabstätten, z.B. das „Bibelfeld“ geschaffen. Das vom Verfall bedrohte Mausoleum wurde mit viel Hingabe saniert und zu einem Kolumbarium mit transparent verglasten Urnenkammern ausgebaut. Es ermöglicht so eine besondere Möglichkeit der Trauerbewältigung. Zutritt zu diesem Gebäude haben nur die Angehörigen.

Platz 3: Westfriedhof in Magdeburg

  • Kapelle und Krematorium -  Westfriedhof in Magdeburg
    Kapelle und Krematorium
  • Ehrenhain - Westfriedhof in Magdeburg
    Ehrenhain
  • Grabplastik
    Grabplastik

Bildquelle: © Annekatrin Barth/ Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg

Der 1898 eröffnete Westfriedhof empfängt seine Besucher auf einem breiten mit Stauden und Bäumen gesäumten Hauptweg, dessen Blickfang die neugotische Friedhofskapelle bildet. Kennzeichnend für die 62,5 Hektar große Anlage ist das Miteinander von gegensätzlichen Elementen: Das streng geometrische Wegesystem mit ausgeprägten Sichtachsen wird durch farbenfrohe Ornamentbeete als Knotenpunkte und historische Wasserspiele und Springbrunnen durchbrochen. Neben modernen Elementen, wie das Naturgrabfeld zwischen Ginkgo und Trauerweide wird das Antlitz auch durch historische Grabfelder mit imposanten Grabanlagen und künstlerisch wertvollen Steinmetzarbeiten gezeichnet. Hier symbolisieren verwunschen anmutende Engel neben monumentalen Grabmalen die Friedhofs- und Bestattungskultur vergangener Zeiten.

Platz 4: Protestantischer Friedhof in Augsburg

  • Aufbahrungshalle - Protestantischer Friedhof in Augsburg
    Aufbahrungshalle
  • Friedhofskirche im Mondlicht - Protestantischer Friedhof in Augsburg
    Friedhofskirche im Mondlicht
  • Gräber - Protestantischer Friedhof in Augsburg
    Gräber

Bildquelle: © Erwin Stier/ Prot. Friedhof

Der Protestantische Friedhof wurde 1534 angelegt und ist aktuell der älteste Friedhof, in dem noch Beisetzungen stattfinden. Der im Besitz der fünf evangelischen Innenstadtgemeinden von Augsburg stehende Friedhof ist ca. sechs Hektar groß und gliedert sich in den Alten Teil, Südteil und Nordteil. Die Friedhofskirche wurde 1825 nach den Plänen von Johann Michael und August Voit gebaut und von 1986 bis 1988 aufwendig restauriert. Alle Friedhofsbauten befinden sich weitgehend in der sehr aufwendigen Farbgestaltung, die sie ursprünglich schmückten. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche Grabdenkmale aus dem 17. Jahrhundert sowie architektonisch aufwendige Grabmäler des Klassizismus, Jugendstils und der Neugotik. Die alten Grabbücher und Verzeichnisse, z.B. über die Grabdenkmal-Inschriften aus der Zeit des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts sind seit 1685 erhalten geblieben.

Platz 5: Hauptfriedhof in Mainz

  • Aureus-Tor - Hauptfriedhof in Mainz
    Aureus-Tor
  • Historisches Krematorium -  Hauptfriedhof in Mainz
    Historisches Krematorium
  • Grabstätte Jeanbon Baron de St André -  Hauptfriedhof in Mainz
    Grabstätte Jeanbon Baron de St André

Bildquelle: © Christian Schulze

Der parkähnliche Charakter, seine beeindruckenden historischen Bauwerke und seine mehr als 200-jährige Geschichte machen den Mainzer Hauptfriedhof zu einem Flecken Erde, der einlädt zum Innehalten und zum Gedenken. Inmitten der napoleonischen Besatzungszeit wurde der Hauptfriedhof 1803 gegründet. Der Gang über den Friedhof gleicht einem Streifzug durch die Geschichte. Wichtige historische Bauten sind das Aureus-Tor von 1826 und das 1903 errichtete Krematorium. Die architektonische Bandbreite reicht von einfachen Sandsteinen über barocke, neugotische und neoklassizistische Grabanlagen bis hin zu Jugendstilgräbern und modernen Grabsteinen. Persönlichkeiten wie die bekannten Sekthersteller Kupferberg und Henkell und der Erfinder und Luftfahrtpionier Paul Haenlein haben hier ihre Ruhestätten. Für die Mainzer ist der Hauptfriedhof ein wichtiges Wahrzeichen ihrer Stadt.


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