Hamburg, 27. März 2018 – Im vergangenen Jahr wählten Trauernde am häufigsten „Ave Maria“ zur musikalischen Begleitung der Trauerzeremonie. Das geht aus der alljährlichen Studie des Portals Bestattungen.de (www.bestattungen.de) hervor. Befragt wurden bundesweit Angehörige und Bestatter zu den beliebtesten Trauerliedern im vergangenen Jahr. Das prominenteste Beispiel 2017 ist wohl Helmut Kohls Trauerfeier, bei der „Ave Maria“ erklang. Seit Jahrhunderten wird das Gebet zur Anrufung Marias von Komponisten aller Epochen vertont..

Beim Abschied des Altkanzlers am 1. Juli 2017 wurde „Ave Maria“ in der Version von Sergei Rachmaninow gespielt. Das Chorstück wurde bei der bewegenden Trauerfeier im Speyerer Dom nach dem Schlussgebet aufgeführt. Dagegen entschieden sich die Befragten aus der Bestattungen.de-Studie eher für Franz Schuberts „Ave Maria“. Das eigentlich als „Ellens dritter Gesang“ benannte Kunstlied aus dem Jahr 1825 rührt die Angehörigen mit sanften Klavierklängen und einem ergreifenden Gesang.

Wie „Ave Maria“ ist auch „Time to say goodbye“ seit Beginn der Trauerhits-Umfrage in den Top 10 vertreten und wurde bei der jüngsten Umfrage zum zweitbeliebtesten Trauerlied gewählt. „Das Duett von Sarah Brightman und Andrea Bocelli ist ein wahrer Evergreen der Trauermusik“ meint der Bestattungen.de-Geschäftsführer Daniel Schuldt.

Neben Pop-Balladen wie „Time to say goodbye“, „Die Rose“ (5. Platz) und „Hallelujah“ (6. Platz) werden klassische Stücke besonders oft gespielt. So gehört nicht nur der Favorit zur klassischen Musik. Auch die weltbekannten Stücke „Air“ von Bach (4. Platz) und „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg (9. Platz) zählen zu den beliebtesten Titeln.

Klassische Kompositionen sind für viele Menschen vertraute Begleiter durch das Leben und vermitteln Stärke und Ruhe in der schweren Zeit des Abschieds. „Diese Lieder sprechen nahezu jeden an – über Generationen hinweg. Sie sind teilweise Jahrhunderte alt und berühren die Menschen wie eh und je“, so Schuldt.

Wie in den Jahren zuvor gehören auch 2017 deutschsprachige Lieder zu den meistgespielten Stücken auf Trauerfeiern. Wieder ganz oben – wenn auch nicht mehr wie im Vorjahr an der Spitze – ist Gabaliers „Amoi seg"€˜ ma uns wieder“. Die 2009 auf dem Album „Da komm‘ ich her“ veröffentlichte Ballade hat es auf den dritten Rang geschafft und handelt vom Verlust eines geliebten Menschen. Trauernde können sich in den Worten wiederfinden und sich mit dem Musiker identifizieren, der mit diesem Stück den Tod seines Vaters und seiner Schwester aufarbeitet.
Auch „So wie du warst“ (7. Platz), „Niemals geht man so ganz“ (8. Platz) und „Euch zum Geleit“ (10. Platz) thematisieren das Abschiednehmen und sprechen Trauernde damit direkt aus dem Herzen.

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