Hamburg, 25. Januar 2017 –Obwohl jeder Verlust einzigartig ist, gibt es Lieder, die nahezu jeden berühren. So sind die ausdrucksstarken Klassiker wie My way und Time to say goodbye in den Top 10 der Trauerhits 2016 weit vorn. Wie im Vorjahr gehören aber auch deutschsprachige Pop-Balladen zu den meistgespielten Musikstücken auf Trauerfeiern. Besonders beliebt sind Songs, die das Vermissen eines geliebten Menschen thematisieren und so Trauernden aus der Seele sprechen.

Das Informationsportal Bestattungen.de befragte erneut Bestatter und Angehörige zu den meistgespielten Liedern auf Trauerfeiern und konnte so ein bundesweites Meinungsbild einholen. An die Spitze schaffte es Andreas Gabalier mit seinem im steirischen Dialekt gesungenen Song Amoi seg"€˜ ma uns wieder. Die Ballade, die 2015 noch auf dem sechsten Platz der Hitliste stand, spiegelt den Wunsch wider, den geliebten Menschen nicht für immer verloren zu haben. Gabalier selbst erlitt durch den Suizid seines Vaters und seiner Schwester schwere Schicksalsschläge.

Die Musik der Band Unheilig gehörte schon 2013 zu den beliebtesten Trauerliedern. 2016 schafft es die Band sogar unter die Top 3. Wie auch in Gabaliers Song geht es in der Ballade So wie du warst um den Schmerz des Abschieds und die bleibende Erinnerung an gemeinsame Zeiten. „Solche Lieder können das ausdrücken, was man in seiner Trauer selbst nicht in Worte fassen kann“, meint der Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf-Mehta zu der Beliebtheit deutschsprachiger Pop-Balladen. Die Platzierungen von Sarah Connor und Helene Fischer sind weitere Belege für den anhaltenden Trend deutschsprachiger Trauerhits.

Daneben ist die Wirkkraft von internationalen Evergreens und klassischen Werken ungebrochen. Immer wieder wählen Angehörige Lieder wie Ave Maria oder Candle in the wind. „Auch nach Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten haben diese Klassiker etwas Besonderes an sich“, so Schaaf-Mehta. „Ob deutsch- oder englischsprachig, Popsong oder Kirchenlied: Sie geben den Menschen in einer schweren Zeit Halt und Hoffnung“.

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