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Testierfähigkeit: Definition, Rechtslage laut BGB & Bedeutung für das Testament

  • Personen gelten als testierfähig, wenn sie geistig gesund und mindestens 16 Jahre alt sind.
  • Ist eine Person zum Zeitpunkt der Testamentserstellung von einer geistigen Störung oder Bewusstseinsstörung betroffen, gilt sie als testierunfähig.
  • Testierunfähigkeit führt zur Ungültigkeit des Testaments und ermöglicht eine rechtliche Anfechtung.
  • Gerichtliche Verfahren zur Feststellung der Testierfähigkeit zu Lebzeiten sind nicht zulässig.
  • Ein medizinisches Gutachten ist erforderlich, um zu zeigen, dass der Erblasser zur Zeit der Testamentserstellung bereits testierunfähig war.
  • Die Beweislast liegt bei der Person, die die Testierfähigkeit des Erblassers in Frage stellt.
  • Ein Rechtsanwalt kann dazu beitragen, die Testierfähigkeit eines Erblassers zu bestätigen oder zu widerlegen.

WICHTIG: Ein gerichtliches Verfahren, um die Testierfähigkeit zu bescheinigen, ist zu Lebzeiten des Erblassers NICHT zulässig!

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