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Warum Weihnachten lebensgefährlich sein kann

Hamburg, 20. Dezember 2010 - Eine aktuelle Untersuchung der GBV Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge mbH zeigt: Gerade vor und nach Weihnachten sterben die meisten Menschen. Allein im Monat Dezember sind es im Durchschnitt über 10.000 Todesfälle mehr als beispielsweise im September. Ob dabei ein Zusammenhang mit Weihnachten besteht, wollte die GBV genauer wissen und fragte nach.

Laut Statistischem Bundesamt lassen sich nur circa zwei Prozent der Todesfälle auf Unfälle oder Stürze zurückführen. Überwiegend sind es jedoch Erkrankungen, die den meisten Todesfällen vorausgehen. „Insbesondere ältere Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen sind besonders gefährdet, da die Weihnachtszeit nicht nur erholsam, sondern oft auch stressig sein kann. In Kombination mit dem Winterwetter ist das Immunsystem schnell geschwächt. Das Risiko eines Todesfalls steigt“, so GBV-Gründer Fabian Schaaf.

„Stress entsteht bei vielen Menschen schon im Vorfeld von Weihnachten. Geschenke kaufen, Wohnung saubermachen, Essen planen - gerade für ältere Menschen kann das schnell zuviel werden“, so Schaaf. „Kommt dann die Familie zusammen, wird zudem meist der gewohnte Alltag auf den Kopf gestellt. Viele Menschen überschätzen einfach ihre Kräfte zu Weihnachten“, erläutert Schaaf.

Damit das Weihnachtsfest geruhsam wird und nicht im Krankenhaus endet, empfiehlt die GBV, gerade im Umgang mit älteren Menschen einige Tipps zu beachten. Diese können auch jederzeit auf dem Informationsportal Bestattungen.de nachgelesen werden.

1. Beziehen Sie Familienangehörige früh in die Weihnachtsplanung ein und fragen Sie nach deren Wünschen und Vorstellungen.
2. Planen Sie Besuchszeiten genau und berücksichtigen Sie dabei auch eventuelle Ruhezeiten von älteren Menschen.
3. Laden Sie lieber zum Essen ein und holen Sie Ihre Verwandten von zu Hause ab.
4. Bieten Sie gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten Hilfe bei der Besorgung von Geschenken an.
5. Wenn möglich, teilen Sie sich Besuche in der Familie auf. Oft werden viele Besuche mit weniger Menschen als angenehmer empfunden als die gesamte Großfamilie an einem Abend.


Pressekontakt: Anja Rohde - 040/ 609 409 23 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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