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Urnengrab

Urnengrab

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Urnengrab


Was ist ein Urnengrab?

Ein Urnengrab ist eine etwa 80 x 80 cm große Grabstelle in der Erde für die Asche eines Verstorbenen. Voraussetzung für die Bestattung in einem Urnengrab ist die Kremation des Leichnams in einem Krematorium.

Die Ruhezeiten dieser Grabart liegen in der Regel zwischen 20 und 25 Jahren. Dabei ist ein Urnengrab je nach Friedhofssatzung unterschiedlich tief. Einige Satzungen schreiben eine Tiefe von 80 cm vor, andere Friedhöfe geben an, dass der oberste Punkt einer Urne mindestens 70 cm unter der Erde sein muss. Grund hierfür ist beispielsweise die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit der jeweiligen Friedhöfe.

Kosten


Was kostet ein Urnengrab?

Die Kosten für eine Grabstelle sind in der Friedhofsgebührenordnung Ihres Friedhofs festgelegt. Diese finden Sie meist im Internet auf der Seite Ihrer Gemeinde oder der Stadt. Einige Friedhöfe haben auch einen eigenen Internetauftritt, wo Sie sich über die einzelnen Grabformen informieren können.

Die Kosten für ein Urnenreihengrab können zwischen 600,- und 1.500,- Euro liegen. Wahlgrabstellen sind in der Regel teurer, Kolumbarien oder anonyme Grabstellen hingegen günstiger. Ein Kolumbarium ist eine Art Wand, in der einzelne Fächer für Urnen sind, die mit einer Platte verschlossen werden.

Grabarten


Was für Urnengräber gibt es?

Bei dem klassischen Urnengrab können Sie zwischen zwei verschiedenen Varianten wählen: dem Reihengrab und dem Wahlgrab. In einem Wahlgrab können mehrere Urnen beigesetzt werden. Das Reihengrab bietet diese Möglichkeit in der Regel nicht, hier ist nur eine Urne pro Grab zugelassen. Außerdem kann beim Wahlgrab, anders als beim Reihengrab die genaue Grabstelle ausgewählt werden. Reihengräber werden der Reihe nach vergeben, eine Auswahl ist hier nicht möglich. Für beide Grabarten kann ein Grabstein gewählt werden. Bei einem Gemeinschaftsgrab werden in der Regel alle Namen auf einen Grabstein graviert. Soll die Beisetzung anonym erfolgen, werden die Urnen meistens auf einer Rasenfläche ohne Grabstein beigesetzt.

Die folgende Grafik stellt die allgemeinen Merkmale eines Reihengrabs und eines Wahlgrabs übersichtlich dar. Informationen zu den genauen Bestimmungen kann Ihnen die zuständige Friedhofsverwaltung mitteilen.

Grabplatte


Was ist eine Grabplatte?

Eine Grabplatte ist ein Grabmal, welches einen Teil oder sogar das komplette Urnengrab abdeckt. Auf dieser kann der Steinmetz die Daten des Verstorbenen eingravieren. Der Vorteil einer Grabplatte aus Naturstein ist der geringere Pflegeaufwand des Grabes. Die Abdeckung kann beispielsweise so gestaltet sein, dass Sie nur noch einen bestimmten Teil bepflanzen und somit pflegen müssen. Durch eine Art Aussparung in der Grabplatte können Sie hier Blumen pflanzen oder beispielsweise Kieselsteine einsetzen. Informieren Sie sich über die Gestaltungsvorschriften Ihres Friedhofs. Diese fordern meist, dass das Grab in das Gesamtbild der Anlage passen muss und nicht durch auffällige Farben Angehörige in Ihrer Trauer stört. Neben der Grabplatte können auf Urnengräbern auch Grabsteine aufgestellt werden.

Bepflanzung


Wie bepflanze ich ein Urnengrab?

Die Bepflanzung einer Grabstelle können Sie selbst vornehmen oder einen Friedhofsgärtner beauftragen. Überlegen Sie im Vorfeld, ob Sie eher eine pflegeleichte oder eine wechselnde Bepflanzung wünschen. Sie können das Grab passend zu der jeweiligen Jahreszeit umgestalten oder immergrüne Bodendecker wie Efeu verwenden. Der Buchsbaum wird ebenfalls gerne gepflanzt. Achten Sie bei den Pflanzen darauf, dass diese nicht wuchern und sich nicht über sogenannten Samenwurf verteilen, da andernfalls benachbarte Grabstellen befallen werden.

Alternativen


Was für Grabarten gibt es noch für Urnen?

Als Alternative zum Urnengrab können Sie die Urne auch in einem Kolumbarium beisetzen lassen. Kolumbarien sind Urnenwände, die häufig auf Friedhöfen zu finden sind. Hier können die Urnen in kleinen Kammern in dieser Wand beigesetzt werden. Auf einigen Friedhöfen ist die Ascheverstreuung auf einem anonymen Grabfeld gestattet.

Eine andere Alternative ist die See- oder Baumbestattung. Hier wird die Asche des Toten auf dem Meer verstreut beziehungsweise im Bereich der Baumwurzeln beigesetzt.

Autor: Annika Wenzel - Bildquelle: © C. Sollmann


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