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Andere Gräber

Andere Gräber

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Erklärung


Was für Grabarten gibt es?

Neben dem Wahlgrab, dem Reihengrab und dem anonymen Grab gibt es weitere Möglichkeiten für die Beisetzung, die allerdings nicht auf jedem Friedhof angeboten werden. Dazu zählt zum Beispiel die Gruft oder die Krypta. Andere, sehr große Grabstätten, sind Mausoleen oder Grabkapellen. Diese wurden in der Vergangenheit meist für Adelsfamilien angelegt.

Gruft


Was ist eine Gruft?

Als Gruft wird ein Grab bezeichnet, das ummauert ist. Der Sarg wird nicht direkt der Erde übergeben. Die Gruft kann sich sowohl über- als auch unterirdisch befinden. Es handelt sich hierbei um sehr große Grabstätten und die Ruhezeit liegt häufig zwischen 40 und 60 Jahren. Eine Gruft befindet sich häufig in unterirdischen Kirchenräumen. Hier wurden Monarchen, Adlige und Bischöfe beigesetzt. Eine überirdische Gruft finden Sie als eine Art Sargwandnische auch in Mausoleen oder als Familiengruft auf einem Friedhof.
Prominentes Beispiel für eine Beisetzung in einer Kirche ist der 2010 verstorbene polnische Präsident Lech Kaczyński, welcher in der Gruft der Kathedrale der Krakauer Königsburg Wawel beigesetzt wurde.

Mausoleum


Was ist ein Mausoleum?

Ein Mausoleum ist ebenfalls eine gemauerte Grabstätte, die aber deutlich größer ist als eine Gruft und die Form eines Gebäudes hat. Zu den bekanntesten Mausoleen zählen das Grab von Massolos und das Taj Mahal. Das Grab von Maussolos ist eines der antiken sieben Weltwunder. Von diesem leitet sich auch der Name Mausoleum ab.

Grabkapelle


Was ist eine Grabkapelle?

Die Grabkapelle wird meist synonym für ein Mausoleum verwendet. In einer Grabkapelle, auch Grabkirche genannt, wurden ebenfalls Adelsfamilien bestattet. Sie können diese auf Friedhöfen aber auch in Wäldern oder Parks finden. Die Grabkapelle für die zweite Ehefrau von König Wilhelm I. wurde beispielsweise auf dem Württemberg erbaut. In Karlsruhe finden Sie im Fasanengarten die Großherzogliche Grabkapelle, in der unter anderem der Großherzog Friedrich I. von Baden beigesetzt wurde.

Krypta


Was ist eine Krypta?

Die Beisetzung in der Krypta einer Kirche war besonders im Mittelalter eine große Ehre für den Verstorbenen. Die Krypta befindet sich üblicherweise unterhalb des Altars oder Chors. Häufig finden Sie hier Heiligengräber oder Reliquienschreine. Heute wird diese Form der Beisetzung nur noch selten angewandt. Bekannte Krypten sind zum Beispiel die Krypta der Hauptkirche St. Michaelis (Michel) in Hamburg und die Krypta in der Basilika St. Emmeram in Regensburg.

Krypta der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg (Fotograf: Peter Vette)

Alternative Bestattungsformen


Was für Bestattungsarten gibt es?

Neben den vielen Grabmöglichkeiten für Erdbestattungen und Feuerbestattungen haben sich in den letzten Jahren einige Alternativen zu den traditionellen Bestattungsarten herausgebildet. So können Sie die Asche eines Verstorbenen auch unter einem Fels, im Meer oder unter einem Baum bestatten lassen.
In einigen Nachbarländern Deutschlands ist es inzwischen auch möglich, die Asche des Verstorbenen zu verstreuen. Die Asche kann beispielsweise auf einer Wiese, auf Waldflächen oder von einem Heißluftballon aus als sogenannte Luftbestattung verstreut werden. In Deutschland ist die Ascheverstreuung nur auf einem Friedhof gestattet. Bremen stellt hier eine Ausnahme dar und hat den Friedhofszwang unter bestimmten Auflagen gelockert.

Autor: Annika Wenzel - Bildquellen: Headerbild © C. Sollmann; Krypta Hauptkirche St. Michaelis © Peter Vette


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