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Kosten anonyme Bestattung

Kosten anonyme Bestattung

Themenübersicht


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Zusammensetzung der Kosten


Wofür fallen bei einer anonymen Bestattung Kosten an?

Die Kosten für eine Bestattung verteilen sich in der Regel auf mehrere Posten. Sie müssen mit Kosten für das Bestattungsunternehmen, für das Krematorium (bei einer Feuerbestattung) und den Friedhofsgebühren rechnen. Im Gegensatz zu anderen Bestattungsarten, bei denen das Grab individuell gekennzeichnet wird, fallen bei einer anonymen Bestattung keine Kosten für einen Grabstein an.

Kosten des Bestatters


Welche Kosten fallen beim Bestatter an?

Die Bestatterleistungen sind ein Teil der gesamten Kosten einer anonymen Bestattung. In einem Todesfall beauftragen Sie das gewählte Bestattungsinstitut mit der Überführung und der hygienischen Versorgung des Verstorbenen. Die Überführung umfasst den Transport zum Krematorium sowie zum Beisetzungsort. Darüber hinaus regelt der Bestatter auf Wunsch alle anfallenden Formalitäten. Im Bestattungsinstitut können Sie einen Sarg und falls gewünscht eine Urne auswählen. Beachten Sie, dass auch bei Feuerbestattungen ein Sarg nötig ist, da das Bestattungsgesetz die Einäscherung im Sarg vorsieht.

Die durchschnittlichen Kosten für die Leistungen eines Bestatter bei einer anonymen Feuerbestattung können Sie der folgenden Grafik entnehmen. Sie beruht auf über Bestattungen.de zustande gekommenen Beisetzungen im Jahr 2014:

Krematoriumskosten


Mit welchen Kosten ist die Einäscherung verbunden?

Wenn es sich um eine anonyme Feuerbestattung handelt, fallen Kosten für die Kremation des Verstorbenen an. Die Krematorien verlangen für die Einäscherung in der Regel feste Gebührensätze, die vom Bestatter verauslagt und von den Angehörigen beim Bestatter entrichtet werden. Dieser kümmert sich dann um die weitere Organisation. Die Kosten des Krematoriums umfassen auch die sogenannte Aschekapsel, in die nach der Kremation die Asche eingefüllt wird.

Friedhofsgebühren und Grabpflege


Was kostet ein anonymes Grab?

Weitere Kostenpunkte einer anonymen Bestattungen sind die Friedhofsgebühren. Anonyme Gräber sind in der Regel jedoch weitaus günstiger als Sargbestattungen in einem Wahlgrab. Besonders die Folgekosten einer anonymen Bestattung sind geringer als bei anderen Bestattungsarten. Für anonyme Gräber fallen zum Beispiel keine Grabpflegekosten an, beziehungsweise sind diese bereits in der Grabgebühr enthalten.

Viele anonyme Gräber befinden sich auf bestimmten Rasenflächen eines Friedhofs, die von der Friedhofsleitung gepflegt werden. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Gemeinschaftsgrabfeld. Vor allem bei Feuerbestattungen, die häufigste Art der anonymen Bestattung, werden die Urnen mit der Asche der Verstorbenen auf diesen Flächen beigesetzt. Friedhöfe erheben für solche anonymen Gräber daher meist geringere Gebühren.

Kostentragungspflicht und Sozialbestattung


Wer muss die Kosten einer Bestattung zahlen?

Die Kostentragungspflicht verpflichtet die Erben des Verstorbenen, für die Kosten einer Bestattung aufzukommen. Diese Pflicht muss nicht auf die gleichen Personen zutreffen, die auch bestattungspflichtig sind. Damit ist die Pflicht gemeint, die Beisetzung des Verstorbenen zu organisieren. In der Regel sind dies die nächsten Angehörigen, etwa der Ehepartner oder die Kinder.
Eine Unterstützung bei den Bestattungskosten durch das Sozialamt ist dann möglich, wenn die Kosten durch das Erbe oder die finanziellen Möglichkeiten der Kostentragungspflichtigen nicht beglichen werden können. In diesem Fall spricht man von einer Sozialbestattung. Diese müssen Sie beim zuständigen Sozialamt beantragen.

Ablauf einer anonymen Bestattung


Wie läuft eine anonyme Bestattung ab?

Bei einer anonymen Bestattung wird das Grab des Verstorbenen nicht gekennzeichnet, weder durch einen Grabstein noch durch einen anderen Hinweis. In der Regel werden anonyme Feuerbestattungen gewählt, bei denen der Verstorbene in einem Krematorium eingeäschert wird. Aber auch anonyme Erdbestattungen sind auf einigen Friedhöfen möglich. Die anonyme Bestattung wird oft gewählt, wenn keine Angehörigen mehr vorhanden sind oder keine Gedenkstätte gewünscht ist. Viele Menschen möchten ihren Angehörigen so eine aufwendige Grabpflege ersparen.

Sie können auch bei anonymen Bestattungen eine Trauerfeier abhalten. Diese wird in der Regel ebenfalls vom Bestatter organisiert und betreut. Bei anonymen Beisetzungen finden die Trauerfeiern nicht am Grab, sondern zum Beispiel in einer Trauerhalle statt. Die Beisetzung selbst findet im Anschluss ohne die Angehörigen statt.

Möglichkeiten für eine anonyme Bestattung


Welche Grabarten sind möglich?

Sie können eine Urne auf verschiedene Weise anonym beisetzen lassen. Eine der häufigsten Grabarten ist das sogenannte Rasengrab. Hierbei werden auf einer Rasenfläche des Friedhofs mehrere Urnen ohne genaue Kennzeichnung beigesetzt.In einigen Bundesländer ist es möglich, die Asche auf einem Feld verstreuen zu lassen. Urnenwände sind zum Teil ebenfalls für anonyme Gräber bestimmt. Eine weitere Alternative ist die anonyme Seebestattung. Auch hier sind Sie als Angehörige weder bei der Bestattung auf See anwesend, noch kennen Sie den genauen Beisetzungsort.

Vergleich mit anderen Bestattungsarten


Ist eine anonyme Bestattung günstiger als andere Bestattungsarten?

Anonyme Feuerbestattungen sind in der Regel die kostengünstigste Variante einer Bestattung. Da oft keine Trauerfeier durchgeführt wird, fallen weniger Kosten für den Bestatter an. Außerdem ist keine Schmuckurne notwendig.

Größter Unterschied zu anderen Bestattungsarten sind aber die Friedhofsgebühren. Für nicht gekennzeichnete Gräber von geringer Größe sind diese sehr viel niedriger als für andere Grabarten. Zudem fallen keine Kosten für die Pflege des Grabes an. Dennoch sollte vor der Entscheidung für ein anonymes Grab klar sein, dass keine zentrale Stelle für die Trauer vorhanden sein wird. Dies ist oftmals eine Belastung für die Angehörigen.

Autor: Annika Wenzel - Bildquelle: © C.Sollmann


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