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Die schönsten Särge 2015

Die schönsten Särge 2015


Der Bestattungen.de-Award 2015 - Die zehn schönsten Särge

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die von unserer Jury ausgewählte Top 10 der schönsten Särge in Deutschland.

Platz 1: Sargmanufaktur Eckhardt in Wetter

  • Der Sarg Seelenrelief
    Der Sarg "Seelenrelief"
  • Der Sarg Seelenrelief
    Sarg aus Eiche

Bildquelle: © Eckhardt Sargmanufaktur

Bei dem Sargmodell „Seelenrelief“ aus massiver heimischer Eiche handelt es sich um das jüngste Manufakturobjekt des Familienunternehmens Eckhardt aus Wetter in Nordrhein-Westfalen. Das verarbeitete Eichenholz wird vom Geschäftsführer Siegfried Eckhardt persönlich beim regionalen Holzlieferanten ausgewählt, bevor der aufwendige Verarbeitungsprozess beginnt. Bei dem Modell „Seelenrelief“ werden die weichen Baum-Jahresringe sorgsam heraus gebürstet. Die Jahresringe spiegeln das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, Einschnitten und Sonnenstunden wieder. So spiegeln sich in dem mit Spalthölzern belegten Sargoberteil die verschiedenen Lebensphasen wieder. Alle Särge der Firma Eckhardt werden umweltfreundlich nach den Bestimmungen der VDI-Richtlinie 3891 hergestellt. Sie besitzen die Joint-Nail-Eckverbindung und eine fest eingebaute Deckelstütze. Die Modelle sind durch zuverlässige Stabilität, eine sorgsame Verarbeitung und innovative Oberflächenvarianten gekennzeichnet.

Platz 2: w e i s s ... über den tod hinaus in München

  • Der Haus-Sarg in weiß
    Der Haus-Sarg in weiß
  • Der Haus-Sarg in weiß
    Der Haus-Sarg in rot
  • Der Haus-Sarg in weiß
    Die beweglichen Griffe
  • Der Haus-Sarg in weiß
    Die Form erinnert an ein Haus

Bildquelle: © Lydia Gastroph, Lene Jünger, Eva Jünger

Der Haussarg wurde von der Schreinerin und Innenarchitektin Dipl. Ing. Lene Jünger entworfen und von der Firma weiss...über den Tod hinaus angeboten. Das verwendete Material ist geöltes Birken-Furnier. Den Sarg gibt es weiß oder rot geölt. Furnierholz ist ohne Astlöcher sehr homogen und passt sehr gut zu der klaren Formsprache des Entwurfs. Ein schmales Kreuz auf der Vorderseite des Sargs wird durch schmale Fugen angedeutet. Das Kreuz ist ein dezentes, aber klares Symbol. Die Dachform des Sarges erinnert an die „letzte Behausung“ und strahlt Geborgenheit aus. Die aus Eisen handgeschmiedeten Sarggriffe sind in Führungen aus Holz am Unterboden befestigt und können bei Bedarf herausgezogen werden.

Platz 3: Korbflechterei Thomas Backof in Hallerndorf

  • Sarg mit Korbflechterei
    Sarg mit Korbflechterei
  • Sarg mit Korbflechterei
    Kreuz aus Korbgeflecht
  • Sarg mit Korbflechterei
    biologisch abbaubarer Sarg

Bildquelle: © Thomas Backof

Der Sarg der Korbflechterei Thomas Backof soll einen Beitrag zu einer ökologischen und nachhaltigen „grünen“ Bestattung sein. Alle verwendeten Materialien sind biologisch abbaubar. Er besteht aus Holz und Korbgeflecht. Der Griff besteht aus Holz und Papierschnur. Bei der Herstellung wurden weder Metalle, chemische Kleber und Lacke noch Plastikteile genutzt. Die Särge werden im Einklang und Gleichgewicht mit der Natur erstellt. Das Kreuz auf der Oberseite des Sargs verleiht dem Modell einen besonderen Akzent. Thomas Backof ist es sehr wichtig, dass die Sargauswahl durch die Persönlichkeit und Lebensart des Verstorbenen geprägt ist. Als „Hülle des Verstorbenen“ soll der Sarg etwas Besonderes darstellen – im individuellen und ökologischen Sinn.

Platz 4: VON WELT in Leipzig

  • „Pur, der Sarg“
    Pur, der Sarg
  • „Pur, der Sarg“
    Sarg aus abbaubaren Materialien
  • „Pur, der Sarg“
    Sarg mit Holzleisten
  • „Pur, der Sarg“
    wiederverwertbare Holzleisten zum Tragen des Sarges

Bildquelle: © Alexander Große

Bei dem Modell Pur, der Sarg von der Firma VON WELT steht die nachhaltige, ökologische und Ressourcen schonende Arbeit im Fokus. Der Sarghersteller Alexander Große verwendete nur komplett abbaubare Materialien. So gelangen bei der Bestattung keine Schadstoffe in die Erde und es wird vermieden, dass eine Gesundheitsgefahr für folgende Generationen besteht. Die pure Reduktion auf das Wesentliche spiegelt sich auch im Aussehen und der Fertigung des Sargs wieder. Der Sarg besteht aus unbehandelter, heimischer Fichte und ist frei von Metall, giftigen Lacken, Harzen, Ölen und Kunststoffen. Der Sargdeckel lässt sich aufstecken und es gibt steckbare, wiederverwertbare Holzleisten zum Tragen des Sarges.

Platz 5: boskamp greencoffins in Rheinberg

  • Sarg aus geflochtenen Weidenruten
    Sarg aus geflochtenen Weidenruten
  • Sarg aus geflochtenen Weidenruten
    Die Form ähnelt einem Sarkophag
  • Sarg aus geflochtenen Weidenruten
    Detailansicht des Weidengeflechts

Bildquelle: © Mark Jacobs

Der Sarg der Firma boskamp greencoffins besteht aus geflochtenen Weidenruten und ähnelt ein wenig einem ägyptischen Sarkophag. Die einzigartige, gewölbte Oberseite und der massive, ebene Boden zeichnen den Weidenruten Eco Pod Sarg aus. Der Deckel macht die Höhe des Sargs aus, sodass man bei der Aufbahrung besser vom Verstorbenen Abschied nehmen kann als bei klassischen Modellen. Durch die schönen runden Formen und das besondere, nachhaltige Material wirkt dieser Sarg freundlicher als herkömmliche Sargmodelle. Innen besteht der Sarg aus unbehandelter Baumwolle. Es wird ein Tuch und ein Bio-Kissen werden standardgemäß geliefert. Der gesamte Sarg ist aus umweltschonenden, nachhaltigen Materialien erstellt worden. Von einer Weide kann man 40 Jahre Weidenruten ernten, bevor ein neuer Baum gepflanzt werden muss.

Platz 6: SargArt in Dortmund

  • Der Bergmannssarg von SargArt
    Der Bergmannssarg von SargArt
  • Bergmann-Symbol
    Bergmann-Symbol auf dem Sarg
  • Werkzeuge des Bergmanns
    Werkzeuge des Bergmanns
  • Das Gezähe
    Das Gezähe

Bildquelle: © SargArt

Dieser Sarg der Dortmunder Firma SargArt wurde für einen ehemaligen Bergmann entworfen. Elemente des traditionellen Bergbaus wurden bei der Gestaltung verwendet: Das Gezähe – die Werkzeuge des Bergmannes, das Geleucht (Grubenlampe) und die klassische Silhouette eines Bergmanns mit Bergmannshut und offener Grubenlampe sind auf dem Sarg abgebildet. Zudem befinden sich rund um den Korpus 29 goldfarbene Knöpfe, die die Lebensjahre der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, darstellen. Der Name des Verstorbene, der Wunsch „Ruhe in Frieden“ und der Text „...und wenn er steigt zum Himmel auf, so ruft sein Mund das Wort Glück auf“ wurden auf dem Sarg verewigt. Alle Texte und Symbole wurden individuell aus Holz gefertigt und in Handarbeit aufgetragen, was der Gestaltung im Gegensatz zur Malerei oder einem Foliendruck einen räumlichen Effekt verleiht.

Platz 7: Roswitha Farnsworth in Pommelsbrunn

  • Der
    Der "Sarg in Blau"

Bildquelle: © Roswitha Farnsworth

Die Sargkünstlerin Roswitha Farnsworth konzipierte den „Sarg in Blau“ als ein Objekt des Trostes und der Hoffnung, dass wir alle „Eins“ sind und nicht wirklich voneinander getrennt werden. Die Farbe Blau symbolisiert den geistigen und spirituellen Bereich und repräsentiert Ruhe, Weite und Tiefe. Das goldene Netz am unteren Bereich des Sargs steht für die Vernetzung des Menschen im Leben und der Verbundenheit der Menschen untereinander. Nur eine feine Linie trennt den oberen vom unteren Teil. Die Grenzen zwischen dem Blau des Meeres und dem Blau des Himmels sind ja nach Lichteinfall kaum wahrnehmbar und verschwimmen ineinander. Die Kombination von zwei Spiralen in Forme einer Lemniskate auf dem Deckel des Sargs steht für den immerwährenden Kreislauf eines Stoffes bzw. für die Inkarnation des Menschen.

Platz 8: Melissa Chelmis in Bremen

  • Der Sarg
    Der Sarg "Wellenschaukel"

Bildquelle: © Melissa Chelmis

Der Sarg „Wellenschaukel“ der Bremer Künstlerin Melissa Chelmis verkörpert die Sehnsucht nach Halt und wiegender Geborgenheit sowie den Wunsch, ein Teil des großen Ganzen zu sein. Die Hoffnung oder Sehnsucht kann von den Angehörigen oder vom Sterbenden selbst ausgehen. Der Sarg soll wie eine Art Boot dazu dienen, ans andere Ufer zu gelangen. Zudem soll mit dem Modell „Wellenschaukel“ die beruhigende Wirkung der ewig wiederkehrenden Wellen assoziiert werden. Das Weiß steht für die Reinheit der Seele und das runde Blattgold für die tiefe Verbundenheit zur Quelle und das aufrichtige „Ja“ zum Schicksal. Das Ziel von Melissa Chelmis ist es, durch die Gestaltung des Sarges eine Brücke zwischen den Lebenden und den Verstorbenen oder auch zwischen den Sterbenden und ihrem Schicksal in Form der Verständigung und Annahme des Gegebenen zu bauen.

Platz 9: Alfred Opiolka in Wertach

  • Der Sarg mit Frühlingsanemonen
    Der Sarg mit Frühlingsanemonen
  • Der Sarg mit Frühlingsanemonen
    Die Schmetterlinge sind blattvergoldet

Bildquelle: © Alfred Opiolka/ Matthias Sienz

Die zarten Blumen Frühlingsanemonen stehen für den Frühlingsbeginn und symbolisieren so den Neuanfang. Alles ist noch sehr kalt und kahl, doch überall zwischen Bäumen und Gebüsch beginnt es zu leben. Durch die toten Blätter vom Vorjahr treiben zartgrüne Sprossen neues Blattwerk und auf einem filigranen Stiel sitzt die reinweiße Blüte, die den ersten Nektar anbietet. Neues Leben erwacht und der Kreislauf beginnt von vorn. Der Sarg soll mit den hellen Farben und großen Blumenmotiven die Hoffnung ausdrücken, dass der Tod nicht das Ende, sondern nur ein Übergang ist. Innen ist dieses Modell mit weißer Plauener Seide ausgestattet. Der aufgesetzte Schmetterling und Teile der Malerei sind blattvergoldet. Fast alle Särge des Künstlers werden bei der Auslieferung mit eigenen Bergwiesenheu gefüllt.

Platz 10: Katharina Hansen-Gluschitz in Norderstedt

  • Efeusarg mit Orchideen
    Efeusarg mit Orchideen
  • Efeusarg mit Orchideen
    Malerei auf dem weißen Sarg
  • Efeusarg mit Orchideen
    Die Sarggestaltung als Teil der Trauerbewältigung

Bildquelle: © Katharina Hansen-Gluschitz

Der Efeusarg mit Orchideen ist die erste Sarggestaltung der Künstlerin Katharina Hansen-Gluschitz. Sie entwarf den Sarg 2009 für ihren Vater, dem sie etwas Besonderes zum Abschied mit auf den Weg geben wollte. Da die finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren, gestaltete sie selbst den Sarg zusammen mit ihrer Familie. Grundlage war ein schlichter Kiefernsarg, den sie mit hochwertigen Acrylfarben bemalten. Die Orchidee als Motiv wählten sie, da es die Nationalblume Kolumbiens ist. Die Familie lebte lange Zeit in Kolumbien und der Vater hatte sein Leben lang einen starken Bezug zum Land. Durch diese intensive Erfahrung, die alle Beteiligten geprägt und geholfen hat, entschied die Künstlerin sich, auch anderen durch die gemeinsame Sarggestaltung bei der Trauerbewältigung zu unterstützen.

Autor: Anja Rohde


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