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Die schönsten Grabmale 2015

Die schönsten Grabmale 2015


Der Bestattungen.de-Award 2015 - Die zehn schönsten Grabmale

Im Folgenden stellen wir Ihnen die zehn schönsten Grabmale Deutschlands vor.

Platz 1: Henner Gräf in Sprockhövel

  • Grabskulptur
    Grabskulptur "Lebensweg"
  • Grabskulptur
    Grabskulptur "Lebensweg"

Bildquelle: © Henner Gräf

Die Grabskulptur „Lebensweg“ entwarf der Steinbildhauermeister Henner Gräf aus dem nordrhein-westfälischen Sprockhövel. Der Grabstein ist aus Ruhrsandstein gefertigt worden und ist besonders durch seine Natürlichkeit gekennzeichnet. Die Oberfläche des von Hand gearbeiteten Unikats reicht von bruchrau bis fein geschliffen und steht in seiner Vielseitigkeit für den Menschen. Der Lebensweg ist durch ein paar Stufen angedeutet. Der Verstorbene befindet sich in einem Tor zu Welt – einer helleren Welt. Für den Hinterbliebenen geht der Weg Stufe für Stufe weiter. Die beiden Figuren, die in dem Grabstein integriert sind, wurden vom Künstler aus alten Steinmetz-Meißeln gearbeitet. Dieser besondere Grabstein ist 1,05 m hoch und 25 cm breit.

Platz 2: creactiv - DIE WERKSTATT in Wedemark

  • Grabmal - creactiv - DIE WERKSTATT, Wedemark
    Grabmal aus Eichenholz
  • Grabmal - creactiv - DIE WERKSTATT, Wedemark
    Rückansicht des Grabmals
  • Grabmal - creactiv - DIE WERKSTATT, Wedemark
    Herz über den Köpfen des Ehepaares
  • Grabmal - creactiv - DIE WERKSTATT, Wedemark
    Der Schattenumriss der Familie
  • Grabmal - creactiv - DIE WERKSTATT, Wedemark
    Das Grab mit dem Grabmal aus Holz

Bildquelle: © Maren Panke

Das Grabmal besteht aus geöltem Eichenholz. Holz wurde als Material gewählt, da sich das Ehepaar auf der Fachschule für Holztechnik kennenlernten, in ihren Berufen mit Holz arbeiteten und es die Bodenständigkeit des Paares symbolisiert. Das Grabmal soll den Schattenumriss der Familie mit einem Einschnitt darstellen. In der Familie war es Tradition, in jedem Urlaub ein Schattenbild der Familie zu fotografieren. Der Platz der Mutter wurde weich aus dem Holz geschnitten, da sie in Frieden eingeschlafen ist, aber eine Lücke zurücklässt. Der rechte Rand des Holzes ist deutlich heller und zeigt den Übergang ins Licht. Auch die Rückseite ist hell und zeigt damit eine Trennung zum nach vorn gerichteten lebenden Teil der Familie – und doch ist alles fest miteinander verbunden. Über den Köpfen des Ehepaars zeichnet sich ein Herz ab – ein Motiv welches die Verstorbene kurz vor ihrem Tod mit letzter Kraft malte.

Platz 3: Werner Ratering in Havixbeck

  • Grabmal - Werner Ratering in Havixbeck
    Grabmal aus Sandstein mit Blattgold

Bildquelle: © Werner Ratering

Die Grabskulptur des Havixbecker Künstlers Werner Ratering besteht aus Sandstein aus dem norddeutschen Raum. Die eingelassenen Formen sind blattvergoldet und erstrahlen so in einem besonderen Licht. Die Grabskulptur soll für sich stehen und nicht als Träger einer Schrift bewertet werden. Daher ist der Name des Verstorbenen auf einer gesondert gestalteten Platte eingraviert. Die Skulptur gehört zu Raterings Projekt „Ars moriendi“. Mit Ars morendi ist in der christlichen Spiritualität die Kunst gemeint, ein Leben im Bewusstsein des Todes zu führen. So ist es auch das Ziel des Künstlers, mit dem Menschen, für den der Grabstein gefertigt wird, und dessen Angehörigen zu Lebzeiten in einen Dialog zu treten, um die Persönlichkeit des Betreffenden kennenzulernen, um so ein Unikat entwickeln zu können.

Platz 4: Steinbildhauererei Vincent in Wetter

  • Grabmal - Steinbildhauereri Vincent in Wetter
    Grabmal mit einer Corten-Stahl-Kontur
  • Grabmal - Steinbildhauereri Vincent in Wetter
    Natursteinquader
  • Grabmal - Steinbildhauereri Vincent in Wetter
    Das Grabmal in der Größe des verstorbenen Kindes

Bildquelle: © Timothy C. Vincent

Das Grabmal besteht aus einer Corten-Stahl-Kontur in der Größe des verstorbenen Kindes Felix und wird von aufgeschichteten verschieden-großen Natursteinquadern gestützt. Die Kontur erlaubt den Blick auf das Dahinterliegende und bezieht somit den Raum mit in das Davorliegende. Die Transparenz gibt der Kontur Leichtigkeit und lenkt den Blick auf die Gesteinsschichtung. Diese steht für den Lebensweg. Die Vertikale unterstreicht das Wachsen und Werden. Auf diesem Lebensweg schichten wir Menschen unsere Erfahrungen und Erlebnisse wie ein Sediment, das uns Halt gibt und unsere Identität ausmacht – so wie die Steine dem Grabmal Halt verleihen. In die Steine sind in der Schreibschrift der Mutter charakteristische Äußerungen, Vorlieben und Daten eingehauen. Unterschiedliche Vorsprünge bieten die Möglichkeit zur Ritualisierung. Geht man auf das Grabmal zu, verliert es an Schwere und Tiefe und gibt damit die Fragilität jungen Lebens preis. In der Bewegung von ihm weg, gewinnt es an Stärke und Statik und vermittelt die Sicherheit und den Halt in der Zuversicht, dass trotzdem alles gut ist.

Platz 5: Serafinum.de in Weimar

  • Grabmal - Stilvolle Grabsteine in Weimar
    Grabstein aus dunklem Granit Orion

Bildquelle: © Serafinum.de

Der Grabstein aus dunklem Granit Orion symbolisiert den natürlichen Kreislauf des Lebens. Aus einem horizontal vertieften Linienmuster erhebt sich ein Stielrelief, welches am Grabsteinkopf in eine Vertiefung mit blauer Glasintarsie übergeht. Die polysemantisch konzipierte Grabstele für ein Einzelgrab verweist mit dem Erdschollenmuster und dem Relief einer stilisierten Blume auf den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen. Wie einzigartig und kostbar dieses Leben ist, daran erinnert die kunstvoll geschliffene, einem Edelstein gleichende Intarsie aus blauem Glas. Das lebendig verlaufende Epitaph „Aus Erde gebildet, geworden zu Erde“ korrespondiert mit dem Design. Mit dem mittig platzierten Glasstein erinnert das Relief an die „Blaue Blume“ des Schriftstellers Novalis, der dieses Symbol der Liebe, Sehnsucht und Unendlichkeit prägte und für die Liebe der Verstorbenen zur romantischen Literatur steht.

Platz 6: Stein Hanel GmbH in Leutershausen

  • Grabmal - Stein Hanel GmbH in Leutershausen
    Grabmal "Mondlicht" aus Granit

Bildquelle: © Alexander Hanel

Das Modell „Mondlicht“ aus den Granitsorten „Silver Waves“ und „Orion“ enthält durch den Wechsel von matt geschliffenen und polierten Stellen sein charakteristisches Wesen. Die handwerklich gearbeiteten Sonnenstrahlen sind mit edlen Kristallen verziert. Das markante Edelstahlkreuz wurde extra für dieses Grabmal entworfen und erstellt. Das Modell gehört zu der Kollektion „Rokstyle“. Moderne, geradlinige Formen werden mit schlichten, eleganten Edelstahlverzierungen abgerundet, wie man es im präsentierten Modell sieht. Zusätzlich gibt es die Natura-Modelle dieser Marke, mit denen das Familienunternehmen Stein Hanel den steigenden Erwartungen an eine nachhaltige und regionale Gestaltung von Grabmalen gerecht werden will. Die Marke „Rokstyle“ wurde schon mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Querdenker Award und dem Plus X Award.

Platz 7: Daniel Weirether in Krautheim

  • Grabmal -Daniel Weirether in Krautheim
    Grabmal mit einem Drachen
  • Grabmal -Daniel Weirether in Krautheim
    Drache aus Granit
  • Grabmal -Daniel Weirether in Krautheim
    Der Drache als Wächter
  • Grabmal -Daniel Weirether in Krautheim
    Das Grabmal aus Granit

Bildquelle: © Daniel Weirether GmbH

Besonders schwer ist es, wenn ein Kind nach wenigen Stunden oder Tagen verstirbt. Zusammen mit den Angehörigen suchen Daniel Weirether und seine Mitarbeiter dann ein passendes Denkmal für die bleibende und tröstende Erinnerung. In mehreren, teils sehr persönlichen Gesprächen werden mehrere Entwürfe entwickelt, die dann zum finalen Grabmal führen. Dieses Grabmal wurde für die letzte Ruhestätte eines Kleinkindes geschaffen. Die Eltern, die nur wenig Zeit mit ihrem Kind verbringen konnten, wünschten sich einen starken Wächter für ihren verstorbenen Sohn. Gemeinsam entschieden sich der Steinmetz und und die Familie für ein uraltes, gewaltiges Fabelwesen. Der furchtlose Drache wurde in Granit gehauen und beschützt den kleinen Maximilian, bis seine Mama und sein Papa eines Tages nachkommen und die Familie zusammen im Schutz des mächtigen Wächters Ruhe finden.

Platz 9: Natursteinwerkstätten Gerling in Höhr-Grenzhausen

  • Grabmal - Natursteinwerkstätten Gerling in Höhr-Grenzhausen
    zweiteiliger Grabstein mit Grabplatte
  • Grabmal - Natursteinwerkstätten Gerling in Höhr-Grenzhausen
    Drei Würfelkreuze mit Blattgold
  • Grabmal - Natursteinwerkstätten Gerling in Höhr-Grenzhausen
    Grabmal aus Diabas

Bildquelle: © Helge Articus

Der zweiteilige Grabstein mit einer Grabplatte aus Diabas ist von dem Steinmetz Thomas Gerling entworfen worden. Diabas wird im Westerwald gefunden. Im Westerwald hat auch die dreiköpfige Familie gelebt und gearbeitet, sodass der Grabstein an die Heimat erinnern soll. Die ellipsenförmige Stele zeigt auch auf der Rückseite das gleiche anpolierte Detail wie vorne. Es steht symbolhaft für das Tor zum ewigen Leben und hat daher einen Eingang und auf der Rückseite den Ausgang. Die drei schlichten Würfelkreuze stehen für die Verstorbenen und sind mit edlem Blattgold belegt. Die Ellipse findet sich als Öffnung zur Bepflanzung in der Grabplatte wieder. Die Stele steht außerhalb der Grabplatte, jedoch im vorgegebenen Grabmaß.

Platz 10: Emotionen in Stein in Rastatt

  • Grabmal - Emotionen in Stein in Rastatt
    Globus-Grabmal
  • Grabmal - Emotionen in Stein in Rastatt
    Grabmal aus schwarzem Granit

Bildquelle: © Eveline Stalder

Mit dem Globus-Grabmal von „Emotionen in Stein – Atelier für Grabgestaltung“ werden Zeit und Weg dreidimensional dargestellt. Die Kugel besteht aus schwarzem Granit. Auf ihm wurde eine Weltkarte erarbeitet. Der Name des Verstorbenen ist in Aluminium ausgefräst Der Verstorbene reiste gern und weit. Fremde Kulturen prägten seine Persönlichkeit. Er war weltoffen, herzlich und interessierte sich für die Menschen. All das soll der Erinnerungsstein ausdrücken. Der geschliffene Aluminium-Ring über der Welt repräsentiert zudem die Verwurzelung im Leben. Egal, wie weit er reiste und wo auf der Welt er sich gerade aufhielt – immer fand er eine stabile Mitte, die ihn erdete. Die Gedenksteine des Ateliers für Grabgestaltung sollen den Angehörigen individuelle und tröstenden Orte der Erinnerung ermöglichen und die Persönlichkeit des Verstorbenen zum Ausdruck bringen.

Autor: Anja Rohde


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