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Die schönsten Friedhöfe 2015

Die schönsten Friedhöfe 2015


Der Bestattungen.de-Award 2015 - Die zehn schönsten Friedhöfe

Im Folgenden lernen Sie die von unserer Jury ausgewählte Top 10 der schönsten Friedhöfe in Deutschland kennen.

Platz 1: Sennefriedhof in Bielefeld

  • Alte Kapelle - Sennefriedhof Bielefeld
    Alte Kapelle
  • Neue Kapelle - Sennefriedhof Bielefeld
    Neue Kapelle
  • Baumgrgrabstätten - Sennefriedhof Bielefeld
    Baumgräber
  • Urnenstelen - Sennefriedhof Bielefeld
    Urnenstelen
  • Reihengrabstätten - Sennefriedhof Bielefeld
    Reihenfeld

Bildquelle: © Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld

Mit seiner 100 Hektar großen Fläche ist der Sennefriedhof einer der größten Waldfriedhöfe Deutschlands. Viele, zum Teil seltene Pflanzen und Tiere, u.a. 40 Vogelarten und 100 verschiedene Moosarten sind auf dem Sennefriedhof beheimatet. Der über 100 Jahre alte Friedhof ist offen für Menschen aller Glaubensrichtungen und durch ein umfangreiches Grabstättenangebot gekennzeichnet. Die älteren Teile des Friedhofs sind geprägt durch große Familiengrabstätten mit teilweise wertvollen Grabmalen. Die denkmalgeschützte Alte Kapelle, die Grabplastiken namhafter Künstler wie Wilhelm Heiner oder Bruno Buschmann sowie das für den Beginn des 20. Jahrhunderts einzigartige Torgebäude sind Anziehungspunkte für Kunstliebhaber und Architektur-Interessierte. Wichtige Ereignisse in der deutschen Geschichte sind in den Sonderfeldern für Bombenopfer, Widerstandskämpfer, Zwangsarbeiter und Soldaten dokumentiert.

Platz 2: Alter Friedhof in Schwerin

  • Blick zum Unterweg - Alter Friedhof Schwerin
    Blick zum Unterweg
  • Denkmal - Alter Friedhof Schwerin
    Denkmal
  • Herbstimpressionen - Alter Friedhof Schwerin
    Herbstimpressionen
  • Trauerkapelle - Alter Friedhof Schwerin
    Trauerkapelle
  • Kriegsgräber - Alter Friedhof Schwerin
    Kriegsgräber

Bildquelle: © Jörg Lehmann

Der Alte Friedhof ist bereits 152 Jahre alt. Der im Stil englischer Landschaftsgärten angelegte Friedhof wurde vom Hofgärtner Theodor Klett entworfen. Die Grundstrukturen des Klett`schen Abschnitts sind bis heute erhalten geblieben. Über 300 Einzeldenkmale stehen auf dem Schweriner Friedhof. Dazu gehören drei Grabkapellen, das Demmlermausoleum und die Trauerhalle. Der Alte Friedhof zeigt anschaulich, wie ein Gartendenkmal jahrhundertelang erhalten bleiben kann. Als Beispiele dienen die neu gestalteten Kriegsgräberstätten sowie denkmalgeschützte Einfassungen, die heute als Urnengemeinschaftsgrabstätten genutzt werden. Eine neue Grabstätte ist für stillgeborene Kinder erschaffen worden. Auch Baumgräber sind heute auf dem Schweriner Friedhof zu finden. Neben den Besuchern, die in dieser grünen Oase Ruhe finden, gibt es auf dem Friedhof auch seltene Tiere und Pflanzen.

Platz 3: Friedhof in Havixbeck

  • Blick von oben - Friedhof Havixbeck
    Blick von oben
  • Wiesengräber - Friedhof Havixbeck
    Wiesengräber
  • Friedhofsweg - Friedhof Havixbeck
    Friedhofsweg
  • Brunnen - Friedhof Havixbeck
    Brunnen
  • Grabstätten - Friedhof Havixbeck
    Grabstätten

Bildquelle: © Wilfried Pinsdorf – www.360plus.eu

Der Havixbecker Friedhof wurde bereits 1808 errichtet. Ein Großteil des Baumbestands ist noch aus dieser Zeit. Seltene Bäume und Stauden, wie der Tulpenbaum und das Stachelnüsschen sind hier zu finden. Die Laubbäume sollen den Kreislauf von Wachsen und Vergehen symbolisieren. Der Havixbecker Friedhof ist durch die großzügig angelegten Grünflächen und den besonderen Fokus auf Natürlichkeit und dem biologischen Gleichgewicht ein wertvoller Lebens- und Ruheraum für Tiere und Pflanzen. Die Anlage ist in einzelne Grabfelder unterteilt, sodass der Friedhof auf den ersten Blick nicht komplett einsehbar ist und dem Besucher hinter jeder Ecke etwas Neues zeigt. Die zehn kunstvoll gestalteten Brunnen und die fünf Eingangstore sind Unikate mit ausgeprägtem Symbolgehalt und neben den aus Baumberger Sandstein gestalteten Grabmalen ein wahrer Blickfang.

Platz 4: Friedhof Alt-Mariendorf II in Berlin

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    Stelengräber
  • Steinhügelgrab - Friedhof Alt-Mariendorf II Berlin
    Steinhügelgrab
  • Friedhofskapelle - Friedhof Alt-Mariendorf II Berlin
    Friedhofskapelle
  • Grabanlage mit Gedenkstein - Friedhof Alt-Mariendorf II Berlin
    Grabanlage mit Gedenkstein
  • Oase der Ruhe - Friedhof Alt-Mariendorf II Berlin
    Oase der Ruhe

Bildquelle: © Cornelia & Mario Thiede

Der 1890 angelegte Friedhof südlich der Berliner Friedenstraße erstreckt sich über eine Fläche von 45.516m². Seine Gestaltung erinnert an eine Park- bzw. Waldlandschaft mit verschiedenen Nadel- und Laubbäumen sowie Büschen und kleinen Wiesen. Aus der Zeit um 1900 ist noch eine architektonisch interessante Wandgrabreihe erhalten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Anfang des vorigen Jahrhunderts errichtete Kapelle aus rotem Backstein mit weiß verputzten Rücklagen, welche mit ihrem spätgotischen Stil entfernt an ein Rathaus oder Handelshaus der Küstenregion erinnert. Besondere Grabanlagen sind das Steinhügelgrab, eine Urnenstelle in Form der skandinavischen Steinhügelgräber und die Oase der Ruhe mit einem außergewähnlichen Bogendenkmal. Zudem gibt es den Alt-Mariendorfer Steingarten – ein Urnenwahlgrab im bogenförmig angelegten Steingarten.

Platz 5: Friedgarten Mitteldeutschland in Kabelsketal

  • Ambers Ruh - Friedgarten Mitteldeutschland Kabelsketal
    Ambers Ruh
  • Schiffssetzung - Friedgarten Mitteldeutschland Kabelsketal
    Schiffssetzung
  • Seerosenteich - Friedgarten Mitteldeutschland Kabelsketal
    Seerosenteich
  • Rosengarten - Friedgarten Mitteldeutschland Kabelsketal
    Rosengarten
  • Steinhügelgrab - Friedgarten Mitteldeutschland Kabelsketal
    Steinhügelgrab

Bildquelle: © Flamarium, Juliane Uhl

Der Friedgarten Mitteldeutschland zwischen Halle (Saale) und Leipzig vereint durch unterschiedlichste Ruhekonzepte die Tradition eines Stadtgottesackers mit neuen Bestattungsformen, wie beispielsweise der Waldbestattung. Die Vielfalt der Grabanlagen geht von klassischen Einzel- und Doppelgräbern über Gemeinschaftsanlagen bis hin zu Orten mit besonderem Hintergrund. So ist auf dem Friedhof unter anderem ein Steinhügelgrab (Röse), eine mitteldeutsche Schiffsetzung, ein rondellartig angelegtes Hochbeet oder ein Terrassengrab zu finden. Die Gemeinschaftsgräber werden sorgfältig von der Friedhofsgärtnerei gepflegt. Neben den Gemeinschaftsanlagen können Angehörige eine Grabstätte auch individuell gestalten. Um den Trauernden Trost zu spenden, sind an vielen Stellen des Friedhofs Symbole und poetische Texte angebracht.

Platz 6: Westfriedhof in München

  • Aussegnungshalle - Westfriedhof München
    Das steht unterm Bild
  • Gedenkstätte - Westfriedhof München
    Gedenkstätte
  • Urnenwand - Westfriedhof München
    Urnenwand
  • Glockenturm - Westfriedhof München
    Glockenturm
  • Mosaikgärten - Westfriedhof München
    Mosaikgärten

Bildquelle: © Städtische Friedhöfe München, Mirjam Lund

Der 1902 eingeweihte Westfriedhof ist mit einer 50 Hektar großen Fläche und 41.700 Grabplätzen der zweitgrößte Friedhof in München. Die geschwungenen Wege, die Bäume, Wiesen und Hecken lockern die lineare Form des Friedhofs, der nach Plänen des Stadtbaurats Hans Grässel errichtet wurde, auf. Im westlichen Teil des Friedhofs befindet sich ein kleiner See, an den eine Urnenhalle anschließt. Ein dreifach gestufter Kuppelbau mit der Aussegnungshalle und dem hohen Glockenturm prägt das Bild des Friedhofs. Unter der Trauerhalle befindet sich die Krypta, die einzige unterirdische Grabanlage für Urnen und Särge in München. Ein weiterer Blickfang ist der Steinkreis, ein Kunstwerk bei der Urnengemeinschaftsanlage, der als Ort der Begegnung und des Austauschs dient.

Platz 7: Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal

  • Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal - Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde Wuppertal
    Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal
  • Rosen an den Gräbern - Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde Wuppertal
    Rosen an den Gräbern
  • Rosengarten - Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde Wuppertal
    Rosengarten
  • Friedhof von oben - Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde Wuppertal
    Friedhof von oben
  • Gräber - Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde Wuppertal
    Gräber

Bildquelle: © Friedhofsverwaltung Friedhof Niederländisch-reformierte Gemeinde in Wuppertal

Der Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal-Elberfeld ist 1851 errichtet und in sechs große, rechteckige Grabfelder eingeteilt worden. Die Gräber sind nach dem Prinzip der Herrnhuter Brüdergemeinen gestaltet und sind daher betont schlicht und gleichartig. Als einzige Zierde dient jeweils ein Rosenstrauch neben jeder Grabstelle. Dieser Rosenstrauch führte nicht nur zu dem Namen „Rosenfriedhof“, sondern zieht jedes Jahr zur Rosenblüte viele Besucher an. Die Rosen verweisen auf Hosea 14,6. Dort wird das untreue Volk Israel mit einer Blume verglichen, die wieder blühen werde, wenn es davon ablasse, sein Heil in weltlichen Mächten und Göttern zu suchen. Im Frühjahr 2015 wurde eine gefeierte Inszenierung von „Die Wupper“ in der Kirche vor dem Hintergrund des kunstvoll illuminierten Friedhofs aufgeführt.

Platz 8: Friedhof Hohe Ward in Münster

  • Reihengräber - Friedhof Hohe Ward Münster
    Reihengräber
  • Kolumbarium - Friedhof Hohe Ward Münster
    Kolumbarium
  • Grabstätten - Friedhof Hohe Ward Münster
    Grabstätten
  • Wahlgrab am Urnenbaum - Friedhof Hohe Ward Münster
    Wahlgrab am Urnenbaum
  • Schwesternfeld - Friedhof Hohe Ward Münster
    Schwesternfeld

Bildquelle: © Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster

Der Stadtteilfriedhof Hohe Ward mit einer Größe von 5,3 Hektar und ca. 3.000 Grabstätten liegt in Münsters südlichem Stadtteil Hiltrup in unmittelbarer Nähe zum Naherholungs- und Wasserschutzgebiet „Hohe Ward“. Der Friedhof ist nach der Leitidee eines Parkfriedhofs errichtet worden und beherbergt überwiegend regionale Pflanzen. Die naturnahe und umweltschonende Wirtschaftsweise des Friedhofs zeigt sich sowohl in der Arbeit der Friedhofsverwaltung und -gärtnerei als auch in dem Verhalten der Besucher. Weitere Besonderheiten des Friedhofs sind die Kapelle mit dem pyramidenförmigen Dach, die als geistiges Zentrum und Orientierungspunkt dienen soll sowie das 2.300 m2 große Wahlgrabfeld für Missionsschwestern vom Heiligen Herzen Jesu von Hiltrup mit 300 Grabstellen.

Platz 9: Friedhof Ümmingen in Bochum

  • Historische Grabsteine - Friedhof Ümmingen Bochum
    Historische Grabsteine
  • Kapelle - Friedhof Ümmingen Bochum
    Kapelle
  • mehrstellige Familiengruft - Friedhof Ümmingen Bochum
    Familiengruft
  • Alter Familiengrabstein - Friedhof Ümmingen Bochum
    Historischer Familiengrabstein
  • Ältester Grabstein - Friedhof Ümmingen Bochum
    Ältester Grabstein

Bildquelle: © Ulrike Frielinghaus

Der historische Friedhof in Ümmingen hat einen großen kulturhistorischen Wert. Bereits in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden rund um die im 14. Jahrhundert errichtete Bauernkirche Bestattungen durchgeführt. Auf dem denkmalgeschützten Bereich des evangelischen Friedhofs befinden sich Grabstelen aus Ruhrsandstein aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Engelsköpfe und christliche Fruchtbarkeitssymbole stehen für die Auferstehung und Belohnung im Jenseits. Todessymbole charakterisieren die Vergänglichkeit des Diesseits. Der zweite Friedhofsabschnitt steht noch heute für Bestattungen zur Verfügung. Hier gibt es viele mehrstellige Familiengruften für Bauernfamilien der jahrhundertealten Höfe aus der Umgebung. An der Schnittstelle zwischen dem historischen und neuzeitlichen Teil befindet sich die 1969 entworfene Friedhofskapelle aus Stahlbetonfaltwerk mit angedeutetem Glockenturm.

Platz 10: Städtischer Friedhof in Zwiesel

  • Eingangstor - Städtischer Friedhof Zwiesel
    Eingangstor
  • Urnengemeinschaftsanlage - Städtischer Friedhof Zwiesel
    Urnengemeinschaftsanlage
  • Kunstschmiedearbeit - Städtischer Friedhof Zwiesel
    Kunstschmiedearbeit
  • ALter Friedhofsteil - Städtischer Friedhof Zwiesel
    Alter Friedhofsteil
  • Glasobjekt - Städtischer Friedhof Zwiesel
    Glasobjekt

Bildquelle: © Josef Schreindl und Karl Stangl

Der Zwieseler Friedhof im Bayrischen Wald möchte nicht nur als würdevolle letzte Ruhestätte dienen, sondern auch als ein Ort der Begegnung zwischen Leben und Tod gesehen werden. Die Torbögen mit der aus regionaler Herstellung stammenden Glastafeln mit den Zeichen „Alpha“ und „Omega“ - Motive des Werdens und Vergehens – machen dies schon am Friedhofseingang deutlich. Wahrscheinlich einmalig ist die Friedhofsgestaltung durch Jugendliche: Eine Schulklasse hat den Meditationsweg mit zehn Stationen als kreative und anschauliche Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit angelegt. Der Friedhof mit seinen großzügigen Grünflächen, dem integrierten Naturfriedhof und den zahlreichen Ruhebänken lädt zum Spazieren gehen und Verweilen ein. Zudem ist der Friedhof mit seinen historischen Grabsteinen und Denkmälern ein bedeutendes städtisches Kulturdenkmal.

Autor: Anja Rohde


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