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Die schönsten Gräber

Auf dieser Seite präsentiert Bestattungen.de die Bestplatzierten des Bestattungen.de-Awards 2012 in der Kategorie "Die schönsten Gräber":

Platz 1: Thomas Schubert, Wernigerode

Thomas Schubert, Wernigerode

Für seine Ehefrau hat Herr Schubert mit vielen Helfern einen besonderen Grabstein gestaltet. Der Stein sollte schön und geheimnisvoll sein, so wie seine Frau. Basaltplatten symbolisieren die Härte zu sich selbst, eine der Stärken seiner Frau. Die Anordnung ergibt eine Kerbe, die ihre schwere Krankheit darstellt. Die Dreigliedrigkeit des Denkmals entspricht der Familienstruktur: Frau Schubert als starke zentrale Figur. Auf der rechten Tafel ist aus Glaszylindern ihr Sternbild Löwe stilisiert, mit dem sie sich sehr identifiziert hat.

Platz 2: Bund deutscher Friedhofsgärtner im ZVG e.V., Bonn

Bund deutscher Friedhofsgärtner im ZVG e.V., Bonn

Ein ganzes Konzept der Grabpflege und Gestaltung hat der Bund deutscher Friedhofsgärtner eingereicht. Die Intention des „Memoriam-Gartens“, der bereits auf mehreren Friedhöfen angelegt wurde, ist es, jedem Verstorbenen ein würdevolles und liebevoll gepflegtes Grab zu ermöglichen – auch wenn die Angehörigen wegen mangelnder Zeit oder Krankheit die Grabpflege nicht übernehmen können. Damit will der Memoriam-Garten eine Alternative zum anonymen Grab schaffen. Die Gestaltung und Pflege des Gartens übernehmen Friedhofsgärtner zu fairen Konditionen.

Platz 3: Eckart Glockzin, Fulda

Eckart Glockzin, Fulda

Herr Glockzin ist Ende 60. Seine Frau verstarb im Jahr 2011, ihr Grab liegt auf dem Friedhof Haunetal OT Wehrda. Der Friedhof liegt an einem kleinen Hang mit schönem Ausblick auf das Tal und das Dorf, in dem das Ehepaar 18 Jahre lang lebte. Herr Glockzin hat das Grab mit Buchsbaum und japanischer Myrte bepflanzt. Ein kleiner Rosenstock und Lavendelbüschchen sorgen für farbige Tupfer. Das Grabkreuz wurde von Herrn Glockzin und seinen Kindern entworfen – es erinnert an ein Kreuz und einen Lebensbaum. Dazu schützender ein Engel.

Platz 4: Peter und Rosemarie Knopp, Hamburg

Peter und Rosemarie Knopp, Hamburg

Herr und Frau Knopp haben eine Patenschaft für ein altes Grabmal abgeschlossen. Die historische Anlage befand sich bei Abschluss 2010 in einem vernachlässigten Zustand. Familie Knopp hat das Grab von Erde befreit, eine neue Sitzbank anfertigen lassen und das Grabmal auf ein neues Fundament gestellt. Bei der Instandsetzung der Grabanlage und bei der Beschriftung des Grabmals mit den Daten des verstorbenen Sohnes haben Herr und Frau Knopp größten Wert darauf gelegt, den ursprünglichen Charakter der Anlage zu erhalten.

Platz 5: Jens Grotwinkel, Moers

Jens Grotwinkel, Moers

Herr Grotwinkel aus Moers hat die Bepflanzung der Grabstelle seiner Eltern selbst entworfen und umgesetzt. Er hat sich dabei für eine thematische Gestaltung entschieden. Die Grabgestaltung zeigt einen Lebenslauf vom Anfang bis zum Ende. Im unteren Bereich ist mit blühenden Pflanzen die Jugend dargestellt. Es folgt die Lebensmitte, die sich ausdehnt, und schließlich endet der Zyklus mit dem Lebensabend, an dessen Ende der Grabstein steht. Trotz schwieriger Bodenverhältnisse kümmert sich Herr Grotwinkel um die Bepflanzung und Pflege seit vielen Jahren selbst.

Platz 6: Jürgen Schmidt, Herzebrock-Clarholz

Jürgen Schmidt, Herzebrock-Clarholz

Herr Schmidt hat das Grab seiner Frau zusammen mit seinen Kindern gestaltet. Ihr Wesen sollte sich darin wiederfinden lassen. Frau Schmidt war Kirchenmusikerin. Bei der Inschrift des Grabsteins bildet daher eine Orgelpfeife mit ihrem Namen ein Kreuz. Das Kreuz ist jedoch bewusst unaufdringlich, da sie zwar gläubig war, ihren Glauben aber nie zur Schau stellte. Ein Vogel auf Klaviertasten soll ihre Liebe zur Musik unterstreichen. Die Bepflanzung ist bewusst schlicht, um die Aufmerksamkeit auf den Stein zu lenken.

Platz 7: Anne Barthel-Czayka, Hamburg

Anne Barthel-Czayka, Hamburg

Das Grab gehört dem Bruder von Anna Barthel-Czayka. Sein Lebenselixier war die Musik. 2006 erkrankte er an Magenkrebs. Er händigte seiner Schwester vor seinem Tod seine geliebte Tonträgersammlung aus. Diese musste sie schweren Herzens verkaufen, um ein würdiges Begräbnis auszurichten. Der Grabstein wurde von Frau Barthel-Czayka selbst entworfen. Da ihr Bruder Erdbeeren und die Beatles besonders mochte, wurde der Sockel mit den Worten „Strawberry Fields Forever“ beschriftet und das Grab mit Golderdbeeren bepflanzt.

Platz 8: Heike Eisele, Rostock

Heike Eisele, Rostock

Seit vielen Jahren pflegt Heike Eisele bereits das Grab ihres Mannes. Er war noch nicht einmal 40 Jahre alt als er überraschend verstarb. Ihr Mann war Fliesenlegermeister, daher wählte Frau Eisele einen passenden Grabstein, in den kleine Mosaikfliesen eingearbeitet wurden. Jedes Jahr gestaltet Frau Eisele seither das Grab mit vielen blühenden Pflanzen. Die Grabmitte bepflanzt sie in der Lieblingsfarbe ihres Mannes, Rot. Ihre Tochter und Frau Eisele haben so einen Mittelpunkt ihrer Erinnerung gefunden.

Platz 9: Eva Fröhlich, Ludwigsfelde

Eva Fröhlich, Ludwigsfelde

Eva Fröhlichs Mann verstarb vor einigen Jahren an einer schweren Krankheit. Frau Fröhlich hat ihn während dieser schweren Zeit begleitet und ihm bis zu seinem Tod Kraft gegeben. Diese Kraft findet sich auch in der Gestaltung des Grabes, um das sich Frau Fröhlich zusammen mit ihren Kindern kümmert, seit ihr Mann verstorben ist. Bunte Blüten zieren das Grab, das einen natürlichen Charakter hat; weil ihr Mann die Natur liebte. Auch ein Anklang an den lange Jahre gepflegten gemeinsamen Garten findet sich.

Platz 10: Carmen Dunger, Gera

Carmen Dunger, Gera

Carmen Dunger aus Gera erlebte binnen kurzer Zeit viele Schicksalsschläge. Im Jahr 2000 verstarb ihr Vater, 2009 ihre Mutter und 2010 ihr Mann. Seither kümmert sich Frau Dunger um das Grab ihrer Eltern und ihres Mannes. Jede Woche pflegt sie das Familiengrab mit viel Liebe und Sorgfalt. Sie achtet darauf, dass die Grabstelle immer von schönen Blumen geschmückt wird. Ihr Schwiegersohn hat sie aufgrund dieses Engagements für den Bestattungen.de-Award in der Kategorie der schönsten Gräber vorgeschlagen.


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