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Die schönsten Friedhöfe

Auf dieser Seite präsentiert Bestattungen.de die Top 10 des Bestattungen.de-Awards in der Kategorie "Die schönsten Friedhöfe":

Platz 1: Johannisfriedhof, Dresden

Johannisfriedhof Dresden

Der evangelisch-lutherische Johannisfriedhof wurde 1881 eingeweiht und war zur damaligen Zeit mit 24,6 Hektar der größte Friedhof der Stadt Dresden. Besonderes Wahrzeichen des Friedhofs ist eine Kapelle mit einer imposanten Kuppel. Das Bauwerk wurde 1894 im Stil der Neorenaissance geschaffen. Viele prominente Bürger der Stadt wurden auf den Johannisfriedhof beigesetzt, wie etwa Felix Martin Oberländer, der Begründer der modernen Urologie. Einige Gräber wurden von bekannten Bildhauern gestaltet, darunter Robert Diez und Paul Wallot.

Platz 2: Friedhof Ohlsdorf, Hamburg

Friedhof Ohlsdorf

Der bekannte Friedhof Ohlsdorf in Hamburg ist der größte Parkfriedhof der Welt. Mit 391 Hektar ist er zudem Hamburgs größte Grünanlage. Rund 450 Gehölzarten wachsen auf dem Friedhof, der von Teichen und Bächen durchzogen wird. Der Friedhof Ohlsdorf wurde 1877 von Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes angelegt und soll nicht nur Begräbnisstätte, sondern auch Erholungsraum sein. Viele bedeutende Persönlichkeiten wurden auf dem Friedhof beigesetzt, darunter etwa Hans Albers, Heinz Erhardt und Inge Meisel. Der Ohlsdorfer Friedhof steht allen Konfessionen offen.

Platz 3: Stadtgottesacker, Halle

Stadtgottesacker Halle

Der Stadtgottesacker Halle ist in seiner Geschlossenheit ein einmaliges Renaissancedenkmal in Deutschland. Der Friedhof wurde zwischen 1557 und 1590 im Stile italienischer Camposanto-Anlagen erbaut, bei denen ein umbauter Hof typisches Merkmal ist. Auf dem Stadtgottesacker bilden 94 Schwibbögen nach innen geöffnete Arkaden, in denen sich Grüfte befinden. Diese wurden mit kunstvollen Gittern verschlossen. Erst ab 1822 wurde auch im Innenraum der Anlage bestattet. Der Stadtgottesacker steht unter Denkmalschutz.

Platz 4: Alter Südfriedhof, München

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Der Alte Südfriedhof in München wurde bereits 1563 als Pestfriedhof angelegt. Zwischen 1788 und 1868 war er die einzige Begräbnisstätte der Stadt. 1819 wurden Leichenhaus und Gruftarkaden im Stil des Camposanto errichtet, mit Reihengräbern in geometrischer Ausrichtung und Arkadengrüften an der Außenmauer. Zu den berühmten Persönlichkeiten, deren letzte Ruhestätte sich auf dem Alten Südfriedhof befindet, zählt Josef von Fraunhofer, Optiker und Erfinder sowie Namensgeber der Fraunhofer-Gesellschaft. Der Friedhof steht heute unter Denkmalschutz.

Platz 5: Bergfriedhof, Heidelberg

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Der Bergfriedhof wurde 1844 als erster Heidelberger Friedhof unter kommunaler Führung eröffnet. Die Grabstätten der Anlage liegen auf Geländeterrassen, die von verschlungenen Wegen durchzogen werden. Die Gartenarchitektur erhält durch üppige Vegetation den natürlichen Charakter der Anlage. Zahlreiche Heidelberger Persönlichkeiten wurden auf dem Bergfriedhof beigesetzt, etwa Reichspräsident Friedrich Ebert. Das zweitälteste Krematorium Deutschlands befindet sich ebenfalls auf dem Friedhofsgelände. Es wurde 1891 in Betrieb genommen.

Platz 6: St. Johannisfriedhof, Nürnberg

St. Johannisfriedhof Nürnberg

Der weltbekannte Nürnberger Johannisfriedhof wurde bereits im 13. Jahrhundert eingeweiht. In der Mitte der Anlage steht die St.-Johannis-Kirche aus der Gründungszeit des Friedhofs. Wegen der Vielzahl an Rosenbüschen wird der Friedhof auch Rosenfriedhof genannt. Zahlreiche kulturgeschichtlich wertvolle Grabsteine aus vier Jahrhunderten können besichtigt werden. Unter anderem wurden auf dem Johannisfriedhof Persönlichkeiten wie der Maler Albrecht Dürer und der Philosoph Ludwig Andreas Feuerbach bestattet.

Platz 7: Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin

Dorotheenstädtischer Friedhof Berlin

Im Jahre 1762 wurde der Dorotheenstädtische Friedhof in Berlin angelegt und bis 1826 mehrfach vergrößert. Heute beträgt die Gesamtfläche rund 17.000 Quadratmeter. Der Friedhof wurde zur letzten Ruhestätte vieler Personen der geistigen Elite Deutschlands, darunter Bertolt Brecht und Heinrich Mann. Zahlreiche künstlerische Bildhauerarbeiten sind zu bewundern, das älteste Grabmal stammt aus dem Jahr 1807. Auch historische gusseiserne Grabkreuze, Stelen und Obelisken sind erhalten geblieben. Die gesamte Friedhofsanlage steht heute unter Denkmalschutz.

Platz 8: Melatenfriedhof, Köln

Melatenfriedhof Köln

Der Melatenfriedhof gilt als der bekannteste Friedhof der Stadt Köln. Er hatte im Jahr 2010 sein 200-jähriges Jubiläum. Der Friedhof lädt mit seiner parkähnlichen Gestaltung zu interessanten Spaziergängen ein. Die Grabmale des Friedhofs sind nicht einheitlich gestaltet, sondern vermitteln ein durchmischtes Bild aus Spätbarock, Klassizismus, Biedermeier und Neugotik. Viele Kölner Karnevalsgrößen sind auf Melaten beigesetzt worden, etwa Willi Ostermann. Melaten wurde 1810 als katholischer Friedhof eingeweiht, steht seit 1829 jedoch allen Konfessionen offen.

Platz 9: Friedhof Riensberg, Bremen

Friedhof Riensberg Bremen

Die als Parkfriedhof gestaltete Anlage des Friedhofs Riensberg in Bremen wurde 1875 eröffnet. Friedhof Riensberg ist geprägt von großflächigen Beeten und Rasenflächen, langen Lindenalleen und hainartigen Eichengruppen. Die malerische Anlage verfügt über einen See, mehrere Brücken und eine Kapelle im Stil der Backsteingotik. Auch Gräber von prominenten Persönlichkeiten finden Besucher des Friedhofs, darunter das Grab des Musikers Harry Frommermann, dem Gründer der Comedian Harmonists. Die gesamte Anlage steht seit 2011 unter Denkmalschutz.

Platz 10: Alter Friedhof, Schwerin

Alter Friedhof Schwerin

Der Alte Friedhof in Schwerin wurde im Jahr 1863 als evangelisch-lutherischer Friedhof geweiht. Der großherzogliche Gartenbaudirektor Theodor Klett, der die Gestaltung des Geländes übernahm, holte sich Anregungen auf parkähnlichen Friedhöfen in Frankreich. Die naturnahe Gestaltung sollte den Angehörigen den Umgang mit dem Tod erleichtern. Der Alte Friedhof bietet eine Vielzahl kultur- und kunsthistorisch wertvoller Grabsteine und Grabstätten, die zumeist aus der Zeit zwischen 1870 und 1940 stammen.


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