Nicht immer gehen Bestattungsinstitute ehrlich mit ihren Kunden um. So das Ergebnis einer Recherche der Nürnberger Nachrichten. Viele Bestatter sind daher nicht erfreut über die Geschäftspraktiken ihrer Kollegen, die das Image einer ganzen Branche beschädigen.
Sie sind enttäuscht, über mangelnde Zugangsvoraussetzungen in einem Gewerbe, in dem jeder, der einen Personalausweis besitzt und 40 Euro für einen Gewerbeschein bezahlt, als Bestatter arbeiten kann. Es gibt mehrere Ausbildungen in einem Bestattungsinstitut, jedoch wird keine davon als Pflicht angesehen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der Bundesverband der Bestatter (BDB) diesen Punkt kritisch sieht. Dazu der Pressesprecher Rolf Lichtner: "Wir brauchen strengere Zugangsregelungen."
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Was kann der Kunde tun? Gute Bestattungsinstitute sind beispielsweise daran zu erkennen, dass sie mit diversen Qualitätssiegeln für Bestatter ausgezeichnet sind. Die Nürnberger Nachrichten empfehlen darüber hinaus, Bestattungsinstitute zu kontaktieren und Kostenvoranschläge einzuholen.
Wer es noch einfacher haben will, nutzt Dienstleister wie Bestattungen.de, um Bestatter zu vergleichen. Die Leistungen sind für Endkunden kostenlos, egal ob es zu einem späteren Auftrag kommt oder nicht.
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