
Zu Weihnachten auf den Friedhof
Weihnachten ist ein Fest, das traditionell mit der Familie gefeiert wird. Oftmals empfinden Angehörige den Verlust geliebter Menschen gerade an den Weihnachtstagen als besonders stark. Um sich auch verstorbenen Verwandten näher zu fühlen, ist es möglich, den Friedhof zu Weihnachten zu besuchen. Am Grab kann man sich gemeinsame Momente, etwa Erinnerungen an vergangene Weihnachtstage, ins Gedächtnis rufen. Eine Andacht am Grab kann gerade bei den Todesfällen sinnvoll sein, die noch nicht lange zurückliegen. Damit wird das Gefühl des Verlustes etwas gemildert. Besonders am ersten Weihnachtsfest, an dem der Verstorbene nicht mehr teilnehmen kann, ist ein Besuch für die Trauerbewältigung ratsam.
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Grabdekoration zu Weihnachten
Wer der Andacht besonderen Ausdruck verleihen möchte, der kann das Grab des Verstorbenen zu Weihnachten dekorieren. Da es an den Weihnachtstagen schneien kann und die Temperaturen meist sehr niedrig sind, sollte auf Blumenschmuck bei der Gestaltung verzichtet werden. Angehörige können stattdessen Dekorationselemente wie kleine Engelsfiguren, Steine mit Sinnsprüchen oder Grablichter und Grablaternen nutzen. Das Licht drückt Besinnung, Wärme und Anteilnahme aus. Grablichter können, je nach Art, mehrere Tage brennen, sodass das Grab über das gesamte Weihnachtsfest vom Kerzenschein erleuchtet ist.
Zu Weihnachten zu Hause gedenken
Nicht jeder Mensch möchte an den Feiertagen den Friedhof besuchen. Gerade älteren Menschen kann es durch gesundheitliche Beeinträchtigung schwerfallen, verschneite Friedhofswege zu betreten. Auch ohne einen Besuch auf dem Friedhof ist das Gedenken an Verstorbene zu Weihnachten möglich. Eine Variante, der Trauer Ausdruck zu verleihen, ist beispielsweise das Aufstellen einer schönen Fotografie des Verstorbenen am Weihnachtsbaum. Auch die Musik, die vom Verstorbenen zu Lebzeiten besonders gern gehört wurde, kann gespielt werden.
Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de
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