
Ich stand meinem Onkel nie sehr nahe. Das letzte Mal sah ich ihn vor 23 Jahren. Er war kein Familienmensch und sonderte sich immer ab. Auch als er schwer erkrankte, sagte er nichts. Der Tod kam deshalb überraschend für uns. Da wir die nächsten Verwandten waren, mussten wir seine Beerdigung organisieren.
Finanziell kamen wir zwar über die Runden, aber eine Beerdigung konnten wir nicht so einfach bezahlen. Wir informierten uns deshalb nach preiswerten Möglichkeiten und entschieden uns für eine anonyme Feuerbestattung.
Wir riefen direkt bei einigen Bestattern an. Leider bekamen wir kaum Kostenvoranschläge. Bei Bestattungen.de sind wir irrtümlich gelandet, da wir dachten, es wäre ein Beerdigungsinstitut. Die Kundenbetreuerin hat uns aufgeklärt und sehr gut beraten.
Über Bestattungen.de fanden wir dann auch ein Berliner Beerdigungsinstitut, das preiswert war, jedoch einen guten Eindruck machte. Mein Onkel wurde vor einer Wochen in einem Rasengrab mit gemeinschaftlicher Namenstafel beigesetzt. So hätte es ihm sicher auch gefallen.
Christian M.-B., Berlin
April 2013
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