Nach dem Verlust eines geliebten Menschen hilft es vielen Angehörigen, ihre Trauer gemeinsam mit anderen zu bewältigen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Professionelle Hilfe und Anteilnahme bietet ein so genanntes Trauerzentrum. Hier gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe von Gesprächen, Ritualen und körperlichen Aktivitäten die Trauer Schritt für Schritt zu verarbeiten und neuen Lebensmut zu finden. In den meisten größeren Städte wie Frankfurt, Bremen oder Dresden befinden sich mittlerweile entsprechende Zentren.
Phasen der Trauer
Trauer durchläuft in der Regel verschiedene Phasen: Zunächst befindet man sich in einer Art Schockzustand und möchte nicht wahr haben, dass ein Todesfall eingetreten ist. Nach und nach begreift man, was geschehen ist und erlebt eine depressive Phase. In der Regel fällt es den Angehörigen jedoch nach einiger Zeit leichter, mit dem Verlust des Verstorbenen umzugehen und mit neuem Lebensmut in die Zukunft zu blicken.
Hilfe durch ein Trauerzentrum
Ein Trauerzentrum kann dabei helfen, diese Phasen bewusster zu durchlaufen und den Verlust des Verstorbenen zu akzeptieren. Unter professioneller Begleitung erleben die Angehörigen strukturierte Abläufe, die es erleichtern, Trauergefühle zuzulassen, auszudrücken und zu verarbeiten. Ziel ist es, die Trauer über den Tod eines Angehörigen als eine natürliche Reaktion zu begreifen, die Zeit braucht und überwunden werden kann.
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Bildquelle: © Trauerzentrum / pixelio.de
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