
Erinnerungsstücke sind oftmals eine große Stütze im Trauerprozess. Vielen Angehörigen helfen Rituale und bestimmte Verhaltensweisen dabei, einen Todesfall besser zu verarbeiten. So können beispielsweise Andenken an den Verstorbenen die Trauer deutlich mildern. In Deutschland bewahren die meisten Menschen Gegenstände auf, die sie an einen bestimmten Verstorbenen erinnern. Dies ist für viele Menschen ein Symbol, dass der Verstorbene noch immer ein Teil ihres Lebens ist; der Verlust solch emotionsbehafteter Gegenstände ist entsprechend meist sehr schmerzhaft.
Fotos und persönliche Gegenstände
Die Möglichkeiten für solche Erinnerungsgegenstände sind vielfältig. Fotos von den Verstorbenen spielen dabei häufig eine sehr wichtige Rolle. So können Fotos positive Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse mit der verstorbenen Person wecken. Auch Kleidungsstücke oder persönliche Gegenstände des Verstorbenen sind bedeutsame Erinnerungsstücke. Es ist daher ratsam, diese Dinge zunächst einige Wochen oder Monate aufzubewahren und erst im Laufe der Zeit zu entscheiden, ob sie beispielsweise an andere Familienmitglieder verschenkt werden können.
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Anfertigung von Erinnerungsstücken
Neben der Aufbewahrung von persönlichen Erinnerungsstücken haben Angehörige auch die Möglichkeit, sich über Bestattungsinstitute Erinnerungsstücke anfertigen zu lassen. So kann die Asche der verstorbenen Person zum Beispiel zu einem Diamanten gepresst werden. Zudem kann mithilfe eines Gesichtabdrucks eine Totenmaske des Verstorbenen erstellt werden. Auch der Fingerabdruck eines Verstorbenen kann zu einem Erinnerungsstück verarbeitet werden. Die Preise für die Erinnerungsstücke können von Bestatter zu Bestatter variieren.
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Bildquelle: © David Niblack
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