Steinmetze werden direkt in einem Steinmetzbetrieb ausgebildet und erlernen dort in der Regel das künstlerische Handwerk und die benötigten Kenntnisse. Der Steinmetz arbeitet überwiegend mit Materialien aus Stein. Für die Bearbeitung von Grabsteinen kann der Steinmetz unterschiedliche Steinarten verwenden. Dazu gehören unter anderem Natursteine, Kunststeine oder Betonwerksteine. Neben der Bearbeitung von Grabsteinen zählen auch Gartengestaltung, Denkmalpflege oder die Restaurierung von Steinen zu den Aufgaben eines Steinmetzes.
Anfertigung von Grabsteinen
Eine typische Tätigkeit des Steinmetzes ist die Herstellung beziehungsweise die Bearbeitung von Grabsteinen. Grundsätzlich werden Grabsteine in zwei Kategorien unterteilt. Es gibt Grabsteine, die bereits zum größten Teil in der Form und Struktur vorgefertigt sind und häufig industriell hergestellt werden. Darüber hinaus bietet der Steinmetz häufig auch an, die Steine individuell zu fertigen. Je nach Art und Bearbeitung des Steins kann ein Grabstein ganz unterschiedliche Farben und Formen haben.
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Werkzeuge für die Bearbeitung von Grabsteinen
Zur Bearbeitung des Grabsteins gehört unter anderem das Beschriften eines Grabsteins. Hier wird Name, Todestag und Geburtstag des Verstorbenen in den Grabstein graviert. Zu den traditionellen Werkzeugen zählen unter anderem eine Schleifmaschine oder ein Drucklufthammer. Neben der klassischen Bearbeitung von Grabsteinen setzen viele Steinmetze zunehmend auch neue Technologien ein. So kann beispielsweise die Gravur von einer computergestützten Maschine durchgeführt werden.
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Bildquelle: © Norbert Höller / pixelio.de
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