Als Grabschmuck werden im Allgemeinen Blumen, Trauersträuße oder Trauerkränze bezeichnet. Trauersträuße und einzelne Schnittblumen werden zumeist von Angehörigen persönlich an der Grabstätte abgelegt. Dies geschieht in Gedenken und aus Wertschätzung für den Verstorbenen. Die Gestecke verbleiben in der Regel für einige Tage am Grab, bis sie vom Friedhofsgärtner oder beim nächsten eigenen Besuch geräumt werden. Auch an Gedenktagen wie Allerseelen ist es üblich, ein kleines Gesteck oder eine Kerze am Grab abzulegen.
Blumenschmuck
Neben Einzelblumen und Blumensträußen besteht auch die Möglichkeit, ein Trauergesteck oder Trauerkranz am Grab niederzulegen. Dieser Grabschmuck ist aufwändiger und wird überwiegend von einer Gärtnerei gefertigt. Zu den Grundmaterialien eines Gestecks gehören unter anderem unterschiedliche Tannenarten, Knetmasse, Polstermoos, Steckdraht oder Kunststoffteile. Das grundlegende Grabgesteck wird oft mit farbigen, meist roten Schleifen vorgesehen. Auf den Schleifen können beispielsweise letzte Grußworte aufgedruckt werden. Zusätzlich können die Grabgestecke mit frischen Schnittblumen vorgesehen werden. Zu den typischen Trauerblumen gehören unter anderen Chrysanthemen, Gerbera, Geranien oder weiße Lilien.
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Anlässe für Grabschmuck
Die Beerdigung muss aber nicht der einzige Anlass sein, um ein Grabgesteck oder Blumenkränze abzulegen. Zum Beispiel werden an Geburtstagen oder Todestagen oft Grabgestecke in unterschiedlichen Größen und Formen auf das Grab gelegt. Häufig werden Blumen, Gestecke oder die Grabdekoration auch der jeweiligen Jahreszeit angepasst.
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Autor: Annika Wenzel - Bildquelle: © Paul Marx / pixelio.de
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