Unter der Grabpflege versteht man im Allgemeinen alle Arbeiten, die der Gestaltung und dem Erhalt der Grabstätte dienen. Hierbei kann es sich um die Befreiung der Grabstätte von übermäßigem Pflanzenwuchs genauso handeln wie die jahreszeitliche Neubepflanzung. Diese Arbeiten sind in der Regel nur für Wahlgräber und Reihengräber notwendig. Der zu betreibende Pflegeaufwand für ein Grabmal kann unterschiedlich ausfallen, je nachdem um welche Bestattungsart und Grabart es sich handelt. Zunächst ist zu klären, ob das Grab zum Beispiel von einer Gärtnerei gepflegt werden soll.
Grabpflege durch einen Friedhofsgärtner
Fällt die Wahl auf den Friedhofsgärtner, so ist in der Regel ein jährlicher Betrag für die Grabpflege zu entrichten. Leistungen, die von einem Friedhofsgärtner angeboten werden, sind unter anderen Laubentsorgung, das Gießen der Pflanzen, wechselnde Blumenbepflanzung oder das Niederlegen von Grabschmuck zu Gedenk- oder Trauertagen.
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Eigene Grabpflege
Soll die Grabpflege selbst übernommen werden, dann fallen zwar keine Kosten für den Friedhofsgärtner an. Allerdings sind die Angehörigen dazu verpflichtet, das Grab regelmäßig zu pflegen. Bestimmungen zur Grabpflege werden in der Regel von der Friedhofsverwaltung geregelt und in der Friedhofsordnung festgehalten.
Aufwand für die Grabpflege
Der Aufwand für die Grabpflege kann durch bestimmte Grabgestaltungen von vornherein minimiert werden. Zum Beispiel können Gräber teilweise mit Kies angelegt werden, so dass die Grabpflege mit weniger Aufwand verbunden ist. Außerdem können Pflanzen ausgewählt werden, die sehr pflegeleicht sind. Dazu eignen sich besonders winterfeste Pflanzen, die auch im Sommer nur wenig Wasser benötigen.
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Autor: Annika Wenzel - Bildquelle: © Rolf Handke / pixelio.de
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