Die Begriffe Grabmal und Grabstein werden im allgemeinen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. Wenn von einem Grabstein die Rede ist, ist häufig der unbehandelte Rohling gemeint. Nach der vollständigen Bearbeitung durch den Steinmetz und der Platzierung auf dem Grab kann von einem Grabmal gesprochen werden. Grabmale gibt es sowohl für Erdbestattungen als auch für Feuerbestattungen. Auch ausgefallene Grabmale beispielsweise in Form von Statuen finden sich oft auf Friedhöfen.
Material der Gramale
Ein Grabmal besteht in den meisten Fällen aus Hart- oder Weichgestein. Zu den häufig verwendeten Steinarten zählen unter anderem Kalkstein, Marmor, Granit oder Sandstein. Diese Grabsteine werden von einem Steinmetz angefertigt. Dabei können die Grabsteine entweder in Serie gefertigt werden oder individuell von einem Steinmetz gestaltet werden. Ein Grabmal muss allerdings nicht zwingend aus Stein sein. Nach der Beerdigung können Holzkreuze für einen Übergangszeitraum aufgestellt werden. Neben Holzkreuzen finden auch metallische Kreuze aus Bronze als Grabmal Verwendung.
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Gravuren der Grabmale
Das Grabmal kann mit unterschiedlichsten Gravuren ausgestattet sein. In der Regel werden Grabsteine mit dem Namen des Verstorbenen sowie dem Geburts- und Todestag beschriftet. Dazu können Trauertexte, Abschiedstexte und Bildelemente eingraviert werden, die dem Grabstein eine einzigartige Form und Farbgebung verleihen können. Die Einzigartigkeit eines Grabmals erhält man zum Beispiel durch Kombination und Verarbeitung von unterschiedlichen Steinarten. Die Kosten für ein Grabmal können je nach Steinart und Gestaltug unterschiedlich hoch ausfallen.
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Bildquelle: © Katharina Wieland Müller / pixelio.de
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