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Neben dem Wahlgrab, Reihengrab sowie anonymen Grab gibt es weitere – wenn auch selten angebotene – Möglichkeiten für ein Grab. Dazu zählt zum Beispiel die so genannte Gruft. Als Gruft wird ein Grab bezeichnet, das ummauert ist. Dieses kann sich sowohl über- als auch unterirdisch befinden. Gruften sind sehr große Grabstätten und die Ruhezeit liegt häufig zwischen 40 und 60 Jahren. Noch größere Grabstätten sind Mausoleen oder Grabkapellen, die in der Vergangenheit oft für Adelsfamilien angelegt wurden.
Beisetzung in einer Krypta
Die Beisetzung in der Krypta einer Kirche war besonderes im Mittelalter eine besondere Ehre für den Verstorbenen. Heute wird die Form der Beisetzung nur noch selten angewandt. Prominentes Beispiel für eine Beisetzung in einer Kirche ist der 2010 verstorbene polnische Präsident Lech Kaczyński, welcher in der Kathedrale der Krakauer Königsburg Wawel beigesetzt wurde.
Alternative Bestattungsformen
Neben den vielen Grabmöglichkeiten für Erdbestattungen und Feuerbestattungen haben sich in den letzten Jahren einige Alternativen zu den traditionellen Bestattungsarten herausgebildet. So kann die Asche eines Verstorbenen auch unter einem Fels, im Meer oder unter einem Baum bestattet werden. In einigen Bundesländern und Nachbarländern Deutschlands ist es inzwischen auch möglich, die Asche des Verstorbenen zu verstreuen. Die Asche kann beispielswiese auf einer Wiese, auf Waldflächen oder von einem Hubschrauber aus verstreut werden.
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