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Kosten Erdbestattung

Kosten einer Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Grab in der Erde beigesetzt. In Deutschland ist dabei ein Sarg gesetzlich vorgeschrieben, es besteht eine sogenannte Sargpflicht. Innerhalb der Zeitspanne von zwei bis acht Tagen nach dem Tod muss der Verstorbene beigesetzt werden. Die Kosten einer Erdbestattung hängen unter anderem davon ab, wie aufwändig die Beisetzung gestaltet wird und welche Grabart gewünscht wird. Ebenso sind nach der Bestattung Folgekosten für die Pflege des Grabes zu erwarten.

Bestatter-Kosten bei einer Erdbestattung

Ein Teil der Kosten fallen für die Angehörigen beim Bestatter an. Bestattungsinstitute kümmern sich zunächst um die Überführung des Verstorbenen und um die hygienische Versorgung. Der Sarg ist ebenfalls ein Kostenfaktor. Es gibt günstigere Modelle, etwa aus Kiefernholz, aber auch teure Särge aus Eiche. Günstige Särge kosten wenige Hundert Euro. Je nachdem wie die Trauerfeier gestaltet werden soll, können die Kosten der Erdbestattung ansteigen. Allerdings ist es auch möglich, die Beisetzung ohne jegliche Trauerfeier stattfinden zu lassen. Insgesamt kann ungefähr von einer Summe von 6.000,- Euro ausgegangen werden.

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Friedhofsgebühren bei einer Erdbestattung

Nicht alle Kosten für eine Erdbestattung fallen beim Bestatter selbst an. Vor allem die Friedhofsgebühren sind ein weiterer großer Teil der Kosten. Sie liegen meist zwischen 1.000,- und 2.000,- Euro. Dies hängt allerdings sehr stark von der Art der Grabstätte ab. Bei einer Erdbestattung sind verschiedene Arten von Gräbern möglich: Das Reihengrab, das Wahlgrab oder das Familiengrab. Bei dem Familien- und dem Wahlgrab kann im Gegensatz zum Reihengrab eine bestimmte Fläche auf dem Friedhof ausgesucht werden. Außerdem ist es möglich, die Nutzungsdauer zu verlängern. Die Friedhofsgebühren richten sich in ihrer Höhe nach der gewählten Art des Grabes. Erdgräber sind aber in der Regel teurer als Urnengräber, da sie mehr Fläche beanspruchen.

Folgekosten einer Erdbestattung

Zu den Kosten einer Erdbestattung gehört auch der Grabstein, der bis zu mehreren Tausend Euro kosten kann. Dieser Kostenpunkt kommt allerdings erst einige Zeit nach der eigentlichen Beisetzung auf die Angehörigen zu, da die Herstellung einige Zeit in Anspruch nimmt. Der Stein kann zudem erst einige Zeit nach der Beisetzung gesetzt werden. Der Grabstein wird meist von einem Steinmetz gefertigt. Je nach Größe, Gestaltung und verwendetem Material variiert der Preis. Zudem kann man zwischen individuellen Modellen oder einem nach Serie gefertigten Grabstein wählen. Außerdem ein Teil der Folgekosten: Die Grabpflege. Diese kann zum Beispiel als Dauergrabpflege durch eine Friedhofsgärtnerei vorgenommen werden. Je nach Größe des Grabes und der gewünschten Pflege sind dafür unterschiedlich hohe Kosten pro Jahr zu erwarten.

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Bildquelle: © Michael Grabscheit / pixelio.de


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