Qualitätssiegel werden von Berufsverbänden an Bestattungsinstitute vergeben, wenn das Bestattungsunternehmen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllt. Qualitätssiegel können bei der Auswahl des richtigen Bestatters als Orientierungshilfe dienen. Dabei können Bestattungsinstitute von verschiedenen branchenspezifischen Verbänden oder von branchenunabhängigen Institutionen qualifiziert werden.
Qualitätssiegel vom Bundesverband Deutscher Bestatter
Es gibt unterschiedliche Verbände in der Bestatterbranche, die jeweils eigene Qualitätsanforderungen für die Vergabe eines Qualitätssiegels haben. Unter anderem vergibt der Bundesverband Deutscher Bestatter das Markenzeichen „Bestatter - vom Handwerk geprüft“. Damit sich ein Bestattungsinstitut dieses Qualitätssiegel führen darf, muss es qualifizierte Mitarbeiter haben, 24 Stunden erreichbar sein und transparente Bestattungskosten vorweisen.
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Qualitätssiegel vom Bundesverband Holz und Kunststoff
Der Bundesverband Holz und Kunststoff als Bundesinnungsverband für das Bestattungsgewerbe verleiht das Siegel „Bestatter – Mitglied der Innung“. Als Voraussetzung für dieses Qualitätssiegel müssen Bestattungsinstitute lediglich sicherstellen, dass den Angehörigen alle administrativen und organisatorischen Aufgaben rund um den Todesfall abgenommen werden. Die Verbraucherinitiative Aeternitas verleiht das Qualitätszeichen „Qualifizierter Bestatter“. Für dieses Qualitätssiegel werden ausgebildete Fachkräfte, transparente Preisauszeichnung und Kostenvoranschläge für jeden Kunden vorausgesetzt.
Branchenunabhängige Auszeichnungen
Wie in vielen anderen Branchen werden auch in der Bestatterbranche branchenunabhängige Auszeichnungen verliehen. Als branchenunabhängige Auszeichnungen werden unter anderem vom TÜV die Zertifizierung „ServiceQualität“ oder das Qualitätsmerkmal „Zertifiziertes Qualitätsmanagement“ nach der DIN EN ISO 9001 vergeben.
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