Die Diamantbestattung ist eine selten angebotene und außergewöhnliche Form der Bestattung. Nach der Verbrennung des Verstorbenen wird ein Teil der Asche durch ein spezielles Verfahren in einen Diamanten umgewandelt. Der bekannteste Anbieter für die Pressung der Diamanten befindet sich derzeit in der Schweiz. Aufgrund technischer Grenzen sind diese Diamanten in der Regel nicht größer als ein Streichholzkopf. Der Großteil der Asche kann nicht zur Erzeugung eines Diamanten verwendet werden und muss separat beigesetzt werden (zum Beispiel in einem Erdgrab).
Anbieter von Diamantbestattungen
In Deutschland wird die Diamantbestattung von einigen Bestattungsunternehmen angeboten, die die Ausführung meist im europäischen Ausland (zum Beispiel in der Schweiz oder in den Niederlanden) durchführen lassen. In Deutschland selbst ist diese Form der Bestattung bisher noch nicht möglich. Auch bei der Diamantbestattung empfiehlt es sich, noch zu Lebzeiten eine entsprechende Bestattungsverfügung auszufüllen oder bei einem Bestatter einen Bestattungsvorsorgevertrag abzuschließen.
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Kosten für eine Diamantbestattung
Die Diamantbestattung gehört zu den wohl teuersten Bestattungsarten. So können für diese Form der Bestattung mehrere Tausend Euro anfallen. Die Kosten für einen Diamanten richten sich danach, wieviel Karat ein Diamant hat. Aus der Asche des Verstorbenen können mehrere Diamanten gefertigt werden. Weitere Kosten, die auf die Angehörigen zukommen können, sind die Kosten für die Beisetzung der restlichen Asche, für eine Trauerfeier oder für einen Steinmetz, falls ein Grabstein für das Erdgrab gewünscht ist.
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Bildquelle: © Harry Hautumm / pixelio.de
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