Der Beruf des Bestatters ist seit vielen Jahrzehnten ein angesehener und traditioneller Beruf. Einige alteingesessene Bestattungsunternehmen führen ihr Geschäft schon in der dritten oder vierten Generation. In Deutschland gibt es zurzeit mehrere tausend Bestattungsinstitute, deren Bestatter in unterschiedlichen Verbänden organisiert sind. Zu diesen Verbänden zählen unter anderem der Bundesverband Deutscher Bestatter, der Verband unabhängiger Bestatter und der Bundesverband Holz und Kunststoff als Bundesinnungsverband für das Bestattungsgewerbe.
Berufsbilder bei Bestattern
Obwohl Menschen, die im Bestattungsgewerbe tätig sind, meist einfach als Bestatter bezeichnet werden, gibt es in diesem Tätigkeitsfeld verschiedene Berufsbilder. Grundlegende Qualifikation der meisten seriösen Bestatter ist die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Analog zu anderen handwerklichen Berufen gibt es auch hier Weiterbildungen zum geprüften Bestatter und zum Bestattermeister. Ebenfalls häufig bei Bestattungsunternehmen oder in deren Umfeld tätig sind Thanatopraktiker und Kremationstechniker. Zum Arbeitsbereich des Thanatopraktikers gehören alle Tätigkeiten, die mit der ästhetischen und hygienischen Versorgung eines Verstorbenen verbunden sind. Kremationstechniker sind Fachkräfte, die in Krematorien arbeiten und für die sachgemäße Einäscherung der Verstorbenen zuständig sind.
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Qualitätskriterien bei Bestattern
Jeder Bestatterverband hat in der Regel eigene Richtlinien, die von den Mitgliedern einzuhalten sind. Außerdem sind diese Richtlinien Voraussetzung für die jeweiligen Qualitätssiegel für Bestatter. So vergibt der Bundesverband Deutscher Bestatter das Markenzeichen „Bestatter - vom Handwerk geprüft“, dass für qualifizierte Mitarbeiter, Erreichbarkeit rund um die Uhr und transparente Beerdigungskosten stehen soll. Da jede Organisation unterschiedliche Prüfungskriterien besitzt und nicht jeder Bestatter in einem Verband organisiert ist, sollten hilfesuchende Angehörige im Zweifelsfall Angebote mehrerer Bestatter zum Vergleich einholen. Auch vom TÜV können sich Bestatter nach der Norm DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen.
Leistungen von Bestattern
Die von Bestattern angebotenen Leistungen können variieren. Zu den typischerweise angebotenen Diensten gehören die Überführung und die hygienische Versorgung des Verstorbenen sowie die Bestattung oder Beisetzung. Auch das Einkleiden und Einsargen des Verstorbenen gehört zur Standardleistung aller Bestatter. Eine weitere Leistung, die Bestatter im Regelfall anbieten, ist die Erledigung der im Todesfall notwendigen Formalitäten, etwa die Beantragung von Sterbeurkunden und die Einholung wichtiger Unterlagen für die Bestattung. Falls dies von den Angehörigen gewünscht wird, kann ein Bestatter auch die Dekoration oder Organisation von Trauerfeiern, die Bestellung von Grabschmuck sowie des Grabmals übernehmen. Bei dem Vergleich mehrerer Angebote von Bestattern sollte stets geprüft werden, ob die anfallenden Friedhofsgebühren bereits im Angebot enthalten sind oder nicht. Diese Gebühren werden von den Friedhöfen festgesetzt und gehören nicht zu den Leistungen des Bestatters, daher werden sie nicht immer auf Kostenvoranschlägen mit aufgeführt.
Den richtigen Bestatter finden
Um für eine Bestattung den passenden Bestatter im näheren Umkreis zu finden, sind Suchverzeichnisse im Internet häufig eine große Hilfe. Hier können Bestatter nach Postleitzahl, Ort und Name gesucht werden. Wie bei vielen Dienstleistern bietet sich auch bei Bestattern ein Kosten- und Leistungsvergleich an. Da ein Preisvergleich bei einer Bestattung meist mit viel Aufwand verbunden ist und oft die Zeit und Kraft fehlen, kann auf Vergleichsportale wie Bestattungen.de zurückgegriffen werden. Bestattungen.de ermöglicht einen kostenlosen Preis-Leistungs-Vergleich von verschiedenen Bestattern. Auf Grundlage der eingeholten Angebote finden Angehörige schnell den richtigen Bestatter für ihre Bedürfnisse.
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