Wuppertal liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Gründung der Stadt erfolgte erst im Jahr 1929 durch die Zusammenlegung mehrerer kleinerer Städte. Der Name Wuppertal wurde in einer Bürgerbefragung ermittelt. Die Einwohner wählten den Stadtnamen aufgrund der Lage am Fluss Wupper. Die Stadt weist erhebliche Höhenunterschiede auf. Wegen der vielen geraden und steilen Straßen wird die Stadt auch als „San Francisco“ Deutschlands bezeichnet. Weltbekannt ist die Wuppertaler Schwebebahn, die als Wahrzeichen der Stadt gilt. Die Schwebebahn wurde bereits im Jahr 1901 eingeweiht. Die Länge der befahrenen Strecke beträgt über 13 Kilometer. Ebenso berühmt ist das renommierte Tanztheater Pina Bausch, das seit 1973 in Wuppertal ansässig ist. Die Choreografin Pina Bausch verstarb im Jahr 2009, das Tanztheater wird jedoch weiterhin geführt und vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Wuppertal finanziell unterstützt.
Friedhöfe und Bestattungsarten in Wuppertal
Das Stadtgebiet Wuppertals umfasst insgesamt über 50 Friedhöfe, von denen 46 bis heute genutzt werden können. Ein Zentralfriedhof existiert in der Stadt nicht. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten sind im Stadtgebiet Wuppertals nur kleine Anlagen möglich, die über die einzelnen Stadtteile verteilt sind. Eine Besonderheit ist, dass fast alle Friedhöfe in Wuppertal konfessionell verwaltet sind. Nur ein Friedhof wird von der Stadt betrieben. Die Städte, die 1929 zu Wuppertal zusammengeschlossen wurden, wiesen seit Jahrhunderten eine Vielzahl von Religionsgemeinschaften auf. Bis heute existieren in Wuppertal neben evangelischen und katholischen Friedhöfen auch jüdische, niederländisch-reformierte und evangelisch-freikirchliche Friedhöfe. Neben Erd- und Feuerbestattungen werden in Wuppertal zusätzlich muslimische Bestattungen und anonyme Feuerbestattungen durchgeführt. Anonyme Erdbestattungen sind jedoch nicht möglich. Die Friedhofsgebühren in Wuppertal liegen im Vergleich zu anderen Großstädten Deutschlands eher unter dem Durchschnitt.
Bestattungen in Wuppertal
In Wuppertal finden jedes Jahr zahlreiche Erd- und Feuerbestattungen statt. Besonders pflegefreie Grabalternativen werden von Wuppertaler Bürgern immer häufiger gewählt, wenn eine Beerdigung stattfindet. Diese Grabalternativen können genutzt werden, um Beerdigungskosten zu sparen und auch dann, wenn eine Grabpflege durch die Familie nicht möglich ist. Die Pflege der Grabstelle übernimmt der Friedhofsträger. Die Kosten für die Pflege während der Dauer der Ruhezeit im Grab werden von den Angehörigen bei Erwerb der Grabstelle an den Friedhofsträger entrichtet. Meist besteht auch bei pflegefreien Gräbern die Möglichkeit, Blumen abzulegen. Wer eine naturnahe Bestattung wünscht, kann sich für eine Baumbestattung entscheiden. In der Umgebung von Wuppertal ist dies in einigen speziellen Waldgebieten möglich.
Bestatter in Wuppertal
Wuppertal bietet eine gute Auswahl an verschiedenen Bestattungshäusern, die teilweise bereits über eine längere Tradition verfügen. Die einzelnen Bestattungsunternehmen bieten die in Deutschland gängigen Bestattungsarten an. Dazu zählen die Erdbestattung, die Feuerbestattung, aber auch eine See- oder eine Baumbestattung. Für ein Begräbnis können neben den ortsansässigen Bestattern in Wuppertal auch andere Institute gewählt werden. So bieten einige Bestatter in Essen, Bestatter in Köln oder Bestatter in Bochum ihre Dienste auch in der Stadt Wuppertal an. Die hohe Bestatterdichte der Region macht einen umfangreichen Preisvergleich bei Bestattern möglich. So können die verschiedenen Preise für eine Bestattung und der jeweilige Leistungsumfang verglichen werden. Ein Bestattervergleich wird auch von der Stiftung Warentest empfohlen.
In Wuppertal gibt es nicht nur viele Friedhöfe, sondern auch eine Vielzahl an Bestattern. Den Überblick behalten Sie mit dem übersichtlichen Verzeichnis von Bestattungen.de.
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